Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Ironman in Zürich
25. Juli 2010 23:15; Akt: 25.07.2010 22:23 Print
2328 Sportler kämpften sich durch
von Raffaela Moresi - Ein Wettkampf für Hartgesottene: 2328 Athleten schwammen, radelten und rannten am Sonntag am Ironman bis an die Grenze derErschöpfung.

Schwimmen, radeln, laufen: Tausende Fans feuerten die Athleten an. (Key/ram)
Sonntagmittag am Mythenquai: Elias (1) schlummert friedlich im Kinderwagen – unbeeindruckt davon, dass sein Papa, Steffen Weber (44), am Ironman gerade physische Höchstleistungen vollbringt. Immerhin: Elias’ Schwester Ellen (6) jubelt ihrem Vater zu, als er gegen Ende der Radstrecke an seiner Familie vorbeiflitzt. «Er hatte noch genügend Energie, uns zuzuwinken», freut sich Ehefrau Ursula Weber. «Ein gutes Zeichen.»
Athlet fuhr Rentnerin anDer Ironman Zürich wird von einem schweren Unfall überschattet: Ein unbekannter Athlet hat am Sonntag Morgen in Uetikon am See mit seinem Rad eine 85-jährige Zuschauerin angefahren, die gerade über den Fussgängerstreifen wollte. Die Rentnerin erlitt beim Sturz Kopfverletzungen und musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Der Teilnehmer, ein Mann mit weissem Trikot, fuhr einfach weiter. Die Organisatoren des Events sind bestürzt: «Der Athlet hätte anhalten müssen», so Sprecherin Jennifer Ebling. «Wir tun unser Möglichstes, um seine Identität herauszufinden.»
Insgesamt 2328 Athleten, darunter 304 Frauen, wagten sich am Sonntag an die sportliche Herkulesaufgabe: 3,8 km Schwimmen, 180 km auf dem Bike, 42,2 km Laufen. Die Allerbesten von ihnen kämpften nicht bloss um Ruhm und Ehre – sie wollten sich einen der 75 Qualifikationsplätze für den Ironman auf Hawaii ergattern. Das Wetter bot beste Voraussetzungen: «Für die Athleten waren die Temperaturen sehr angenehm, geradezu ideal», sagt Jennifer Ebling vom OK.
Trotzdem hätte wohl so mancher aufgegeben, wäre er nicht durch Zurufe von Freunden und Bekannten «weitergepeitscht» worden. Laut den Organisatoren feuerten rund 100 000 Zuschauer die Sportler an. Zum Beispiel Petra Knechtli, die den ganzen Tag vor Ort ausharrte, um ihren Kollegen Roger Kern (36) zu unterstützen: «Wenn er diese Strapazen auf sich nimmt und so lange durchhält, dann kann ich das auch.»
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.


























