EuroPride

04. Juni 2009 23:17; Akt: 04.06.2009 23:18 Print

Bis zu 100'000 Besucher werden erwartetBis zu 100'000 Besucher werden erwartet

von Roman Hodel - Am Weekend ist die Zürcher City fest in der Hand der EuroPride – mit Stadtfest und Parade. Sogar eine Alternativ-Pride ist angekündigt.

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Party ohne Ende am schwul-lesbischen EuroPride-Festival: «Wir erwarten bis zu 100 000 Besucher», sagt Euro­Pride-Sprecher Michael Rüegg. Das Stadtfest zwischen Bürkliplatz und Münsterhof startet am Freitag um 17 Uhr und dauert zwei Tage. Höhepunkt ist die Parade, die sich am Samstag durch die City schlängelt – Treffpunkt ist ab 13.30 Uhr beim Hafendamm Enge. «Von kleinen Gruppen mit Transparenten bis hin zu riesigen, aufwändig dekorierten Wagen ist alles dabei.»

Im Gegensatz zum alljährlich stattfindenden CSD ist die EuroPride laut Rüegg «viel grösser, bunter und internationaler». Bunt ist auch das Programm auf den Bühnen: Als DJs gebucht sind unter anderem Skin, die Sängerin von Skunk Anansie, oder auch Ex-Mister-Schweiz Tim Wielandt. In diversen Clubs steigen am Samstagabend Afterpartys.

Einigen Schwulen ist die EuroPride jedoch zu kommerziell. Sie rufen deshalb zur Offpride auf – einem Alternativ-Festival im Cabaret Voltaire und bei Perla-Mode Langstrasse. «Eine gute Ergänzung zum Programm», so Rüegg. Trotzdem empfiehlt er die «richtige» EuroPride: «Denn es wird ein einmaliger Anlass für Schwule, Lesben und ­Heteros.»