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07. April 2008 23:05; Akt: 07.04.2008 22:49 Print
«Riva soll Zürichs bestes Fischrestaurant werden»
von Alexandra Roder - Die Five AG hat in Wollishofen am See ihr fünftes Restaurant eröffnet. Das Riva soll Zürichs bestes Fischlokal werden. Egli sucht man allerdings vergeblich auf der Karte.
Als Blu hat das Seerestaurant in Wollishofen Schiffbruch erlitten. Zürichs junges Gastro-Unternehmen Five AG hat das Lokal nach dem Konkurs übernommen. Die Wogen sind nun geglättet, die Aussichten wieder schön: «Ausser dem phänomenalen Seeblick erinnert nichts mehr ans Blu», wischt CEO Wolf Wagschal die letzten dunklen Wolken weg und fügt etwas unbescheiden hinzu: «Das Riva soll Zürichs bestes Fischrestaurant werden.» Gestern war offizielle Eröffnung. Die VIP-Party folgt Ende Mai.
Wolf Wagschal im neuen Restaurant Riva: Gestern fand die offizielle Eröffnung statt. (Nicolas Y. Aebi)
Five AG auf Erfolgswelle
Die Five AG, ihres Zeichens Zürichs progressivstes Restaurant-Entwicklungsunternehmen, hat seit ihrer Gründung im Oktober 2004 fünf
Restaurants eröffnet. In Zürich das Ti, die Rüsterei, in Herrliberg die Rebe und mit dem Hotel Baur au Lac das Rive Gauche und nun das Riva. Im April folgt das vegetarische Restaurant Der Veg in Sihlcity. Der Expansionshunger der
fünf Zürcher Unternehmer ist noch lange nicht gestillt: «In den nächsten fünf Jahren wollen wir zu den fünf grössten Gastro-Unternehmen der Schweiz gehören», sagt CEO Wolf Wagschal.
Den Namen verdankt das Lokal einem prestigeträchtigen Sportboot. Aussen Mahagoni, innen Luxus. Der Name verpflichtet: «Alleine der Kronleuchter hat so viel gekostet wie ein Auto», erzählt der Schweiz-Kanadier. Frische Fische würden exklusiv von Bianchi geliefert. Küchenchef Claude Trefzer habe sich bereits 14 Gault-Millau-Punkte erkocht. Kein Mann für die grobe Küche. «Eglifilet im Teig gibt es bei uns nicht», sagt Wagschal.
Den Gaumen verführen lassen durften sich am vergangenen Wochenende bereits 200 «Opinion Leaders» und Freunde. «Auch die Weine waren umsonst, nicht wie beim Testessen im Dolder», betont der 39-jährige Gastro-Unternehmer. Es seien vor allem Hummer und Steinbutt bestellt worden. Alles umsonst. Da sagte niemand von den illustren Gäste: Es muss nicht immer Kaviar sein.

























