20. März 2008 06:09; Akt: 20.03.2008 17:07 Print

Keine Knochenbrüche bei Dos Santos

Der bei den Zürcher Grasshoppers spielende brasilianische Fussballer Antonio Dos Santos ist in der Nacht bei einem Autounfall mittelschwer verletzt worden. Laut Sportchef Erich Vogel war der Spieler ansprechbar. Dos Santos konnte es sich «nicht erklären», wie es zu dem Unfall kommen konnte.

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Die Mitglieder des Grasshopper Clubs trafen sich nach dem Match in Basel im GC-Campus in Niederhasli zu einer kurzen Teamsitzung und verabschiedeten sich danach. Der 28-jährige Spieler Antonio Dos Santos fuhr um 23.45 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Dielsdorferstrasse Richtung Niederhasli.

Nach einigen hundert Metern fuhr er in der Linkskurve eingangs Dorf aus noch unbekannten Gründen geradeaus in eine Hausmauer. Dabei zog sich der Spieler Prellungen und Verstauchungen zu, jedoch keine Knochenbrüche, wie der Fussballclub in einem Communiqué mitteilte. Der Brasilianer musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden

Laut Kapo-Pressesprecher Karl Steiner raste Dos Santos «ungebremst in die Hausmauer». Bei der Spurensicherung vor Ort seien weder Bremsspuren noch Abreibungen festgestellt worden, sagte Steiner gegenüber 20minuten.ch. Der Unfall ereignete sich innerorts. Ob der Spieler allenfalls mit übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war oder ob der Spieler einnickte, weiss die Kantonspolizei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Die Strasse befand sich zum Unfallzeitpunkt in trockenem Zustand.

GC-Sportchef Erich Vogel sagte heute morgen gegenüber Radio 24, dass «sicher kein Alkohol» im Spiel war. Der Spieler sei ansprechbar gewesen, er «konnte es sich aber selber nicht erklären», wie es zu dem Unfall kommen konnte, sagte Vogel weiter. Denkbar ist laut dem Fussballclub, dass der Verunfallte vom sogenannten Sekundenschlaf befallen wurde.

Die Teamkollegen von Dos Santos konnten den Verunfallten bereits am frühen Donnerstag-Nachmittag im Spital besuchen. Der Brasilianer hat entgegen ersten Befürchtungen keine Knochenbrüche erlitten sondern starke Prellungen und Stauchungen. Er muss aber trotzdem noch bis am Freitag in der Intensivstation bleiben, wo er weiterhin unter Beobachtung bleibt.

Die Dielsdorferstrasse blieb bis um 2 Uhr 30 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Für die Bergungsarbeiten und den Verkehrsdienst wurde die Feuerwehr Niederhasli aufgeboten.

meg/SDA

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