Rasenkiller Einweg-Grill

28. Juli 2008 22:35; Akt: 28.07.2008 22:44 Print

Stadt will Verkaufsstopp

von Alexandra Roder - Einweg-Grills zerstören die Wiesen am See. Nun fordert die Stadt die umliegenden Geschäfte dazu auf, die Wegwerfware aus dem Sortiment zu nehmen.

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Grillieren im Freien ist heute keine Sache mehr: kein Holz sammeln, kein Zuschnitzen von Spiessen, ein Einweg-Grill reicht. Der Verkauf dieser Blechschalen schnellt seit letztem Jahr ebenso in die Höhe wie die Schäden, die sie wegen der grossen Hitze knapp über dem Rasen anrichten.

Grün Stadt Zürich reichts nun: In einem Schreiben werden die Verkaufsstellen rund um das untere Seebecken dazu aufgefordert, den «ökologischen Blödsinn» aus dem Sortiment zu nehmen, wie Sprecher Lukas Handschin zu 20 Minuten sagt.

Bei Coop überlegt man nun, «die Warnhinweise deutlicher zu machen», wie Sprecher Nicolas Schmied sagt. Ob das Produkt aus dem Sortiment genommen werde, könne man noch nicht sagen. Seit Anfang Jahr habe man mehr als 20 000 Stück verkauft – rund 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch bei der BP-Tankstelle Wollishofen ist der Pocket-Grill ein Verkaufsrenner. Bis zu 16 Stück verkaufe man an sonnigen Wochenendtagen. «Bei sachgerechtem Umgang sollte nichts passieren. Die Einweggrills aus dem Sortiment zu nehmen, ist für uns deshalb kein Thema», so Sprecherin Isabelle Thommen.

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