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Nach Botellón-Aufruf
18. August 2008 22:59; Akt: 21.08.2008 13:22 Print
KV-Lehrling hat Ärger am Hals
von David Torcasso - Botellón-Initiant Jan Fröhlich in der Kritik: Die kantonale Verwaltung hat wenig Freude daran, dass einer ihrer Lehrlinge zum kollektiven Besäufnis aufruft. Und auch Fröhlich selber sieht die Sache mittlerweile nüchterner.
Einen solchen Medienrummel hat der 17-jährige Jan Fröhlich, der auf Facebook zu einem Massenbesäufnis auf der Blatterwiese aufgerufen hatte, nicht erwartet. Gestern ging er auf Tauchstation und liess sein Mobiltelefon den ganzen Tag ausgeschaltet.
KV-Lehrling Jan Fröhlich. (Bild: dt)
Auskunft gab dafür Fröhlichs Lehrbetrieb, das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich (AWA). Aus den Medien haben die Ausbildner beim AWA erfahren, dass ausgerechnet einer ihrer KV-Lehrlinge zu einem öffentlichen Saufgelage aufruft: «Wir befürworten solche Veranstaltungen überhaupt nicht», sagt Sprecher Heinrich Alper.
Und er wusste nicht, was er tut
Solange kein Gesetzesverstoss vorliege, sehe das Amt allerdings keinen Handlungsbedarf. Verbieten könne man als Lehrbetrieb nicht, dass Junge in der Freizeit Blödsinn machen. «Bestimmt werden wir aber mit Herrn Fröhlich ein ernsthaftes Gespräch führen», sagt Alper.
Dem 17-Jährigen war es bereits am Sonntag nicht mehr ganz wohl, als er mit 20 Minuten sprach. Ihm sei nicht bewusst gewesen, was er mit seinem Aufruf auslöse. Nun fürchte er, mit der Polizei in Konflikt zu geraten oder gar seine Lehrstelle aufs Spiel zu setzen: «Ich hatte ja nur eine spontane Idee.» Eine Idee, für die sich mittlerweile 4500 Leute begeistern.

























