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Treffen in Zürich
14. September 2010 22:49; Akt: 15.09.2010 00:14 Print
Antifeministen blasen zum Angriff
von Désirée Pomper - Fünf namhafte Männerorganisationen wagen den Aufstand gegen die «Unterdrückung der Männer». Am ersten internationalen Antifeminismus-Treffen beginnen sie ihren Kampf.

Nirgends hätten ledige Väter so wenig Rechte wie in der Schweiz, sagt Michael de Luigi von der Schweizer Männerorganisation Mannschafft. Deshalb wird er am ersten internationalen Antifeminismus-Treffen in Zürich teilnehmen.
«Feministinnen sterben bald aus»
Alfredo Stüssi, Präsident der Männerpartei, über den Beginn der Revolution entfremdeter Väter.
Warum nimmt die Männerpartei am ersten internationalen Antifeminismus-Treffen teil?
Alfredo Stüssi: Der Feminismus ist seit den 60er-Jahren ausgeartet. Mütter haben das Gefühl, Kinder gehörten nur ihnen, und degradieren Väter zu Zahlungsmaschinen. Das Sorgerecht und die Obhut wird meist den Müttern zugesprochen. Das Bildungssystem bevorzugt Mädchen. Es muss endlich Schluss sein mit der Männerdiskriminierung.
Initiant der Tagung ist ein SVP-Politiker. Politisieren Sie auf der gleichen Linie?
Nein, die Männerpartei politisiert in der Mitte. Es muss uns bewusst sein: Männer, die Opfer feministischer Auswüchse werden, gibt es in allen Parteien.
Sie sagen das Ende der Feminismus-Ära voraus.
Die neue Frauengeneration ist viel offener und flexibler. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Feministinnen aussterben. Jetzt beginnt die Revolution der entfremdeten Väter.
«Die Feministinnen hocken noch immer an den Schaltstellen der Macht, vor allem im sozialen und familiären Bereich.» Das Grundgesetz der Gleichberechtigung von Mann und Frau werde mit Füssen getreten.
Organisator ist kein unbeschriebenes Blatt
Mannschafft ist nur eine von fünf Männerorganisationen, die am 30. Oktober am ersten internationalen Antifeminismus-Treffen teilnehmen werden. Auch die IG geschiedener und getrennt lebender Männer, die Männer menschlich, sozial und juristisch unterstützt, ist dabei, sowie zwei weitere deutsche Männerorganisationen.
Ins Leben gerufen wurde das Treffen von der IG Antifeminismus. Präsidiert wird diese von SVP-Mann René Kuhn, der einst als «Frauen-Lästerer» für Schlagzeilen sorgte. «Ein grosser Teil der Männer ist mit der heutigen übermässigen Bevorteilung der Frauen und Diskriminierung der Männer nicht mehr einverstanden», sagt Kuhn.
Frauenorganisation sprich von Angstreaktion
Für Rosmarie Zapfl, Präsidentin der Frauenorganisation Alliance F, ist das Antifeminismus-Treffen eine «Angstreaktion»: «Es gibt inzwischen so viele starke selbstbewusste Frauen. Dies schüchtert viele Männer ein und verleitet sie zu solchen Gegenaktionen.»
Derweil hat das Restaurant Waid, wo das Treffen stattfinden sollte, den Initianten eine Absage erteilt. Laut Kuhn wird die Tagung aber dennoch stattfinden: «Wir lassen uns von Feministen nicht den Mund verbieten.»
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Alle 289 Kommentare





























Ja, das ist unfair
Ich bin ein junger Familienvater mit drei Kindern. Meine Kinder sind mein ein und alles. Ich liebe es mit ihnen am Morgen aufzuwachen, mit ihnen Zeit zu verbringen, mit ihnen zu Lachen. Mein Leib und Seele hängt am Wohle meiner Kinder. Ich würde mein Leben und alles andere für das Wohlergehen meiner Familie geben! Schon alleine die Vorstellung, dass im Falle einer Scheidung ich nicht das Recht haben sollte, mit meinen Kindern zusammen zu sein, ist für mich der reinste Horror. Ich habe vieles erlebt, ich habe geliebte Menschen verloren - aber diese Grausamkeit unse ist die schlimmste von allen
Aufwachen!!
Liebe Leser/innen, besucht deren Website und schaut mal genauer hin, was das Ziel dieser Gruppierung ist. Es geht massiv weiter als gegen Feministen/inninen. Kein Wunder war 20 Min. so schlau sowas von der Frontseite zu nehmen. Danke an die Red. Schutz gegen einseitige Gesetzgebung ist ok, aber was die anstreben...
Schuld ist der Staat
Der Staat steckt hinter all dem. Warum werden wohl Männer als Geldgeber missbraucht-damit der Staat nicht zahlen muss.Es geht nur um das.Wenn alleinerziehende Mütter nicht arbeiten gehen-wer finanziert sie dann?