Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Letzigrund-Ausschreitungen
05. Oktober 2011 12:21; Akt: 05.10.2011 16:31 Print
Den Falschen erwischt - wieder freigelassen
von Felix Burch - Die Jagd auf die Chaoten vom Letzigrund ist weiter in vollem Gange. Indirekt beteiligen sich daran auch die Medien. Dadurch hat es einen getroffen, der offenbar unschuldig ist.
Die Schande vom Letzigrund hält Politiker, die Polizei und die Justiz weiter in Atem und wird dies noch lange tun. Es gibt offenbar erstklassiges Videomaterial der Hauptschuldigen. Bis dieses ausgewertet ist, dauert es aber noch Tage, wenn nicht Wochen. Mittlerweile hat die Polizei Ermittlungen betreffend Gefährdung des Lebens, Landfriedensbruch und Raufhandel aufgenommen.
Der «Blick» publizerte Bilder der mutmasslichen Petardenwerfern (Bild: Screenshot SF/Ausriss «Blick»)
Video
Neues Video aus dem Letzigrund
Umfrage zur «Schande von Zürich»
Finden Sie ein Alkoholverbot in Fussballstadien sinnvoll? Was halten Sie von einer Bewilligungspflicht für Fussballspiele? Und hätte die Polizei die Krawalle beim Derby GC-FCZ verhindern können? Nehmen Sie teil an der Umfrage! «Medien sind keine Helfer der Polizei»
Zeitungen sollten keine Bilder veröffentlichen, auf denen die Gesichter von Hooligans klar erkennbar sind. Dieser Meinung ist der Präsident des Presserats, Dominique von Burg. Ein solches Vorgehen gehöre nicht zu den Aufgaben der Presse. Der «Blick» veröffentlichte am Dienstag ein Bild eines mutmasslichen FCZ-Hooligans. Dieser soll während des Zürcher Derbys zwischen den Grasshoppers und dem FCZ vom Sonntag Petarden in den GC- Fansektor geworfen haben.
«Die Medien sind prinzipiell keine Helfer der Polizei», sagte dazu von Burg auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Der Abdruck von erkennbaren Gesichtern sei nur dann zu rechtfertigen, wenn eine akute Gefahr bestünde, etwa im Fall eines Terroranschlages. «Dies war hier eindeutig nicht der Fall.»
Aufgrund der Medienberichterstattung gingen bei der Stadtpolizei Zürich mehrere Hinweise ein und führten zu einer Überprüfung eines 24-jährigen Schweizers. Dies teilte die Stapo am Mittwoch mit. Allerdings erwischte es den Falschen. Der Mann kann laut Polizei als Tatverdächtiger ausgeschlossen werden und ist bereits wieder auf freiem Fuss. Dass es sich beim Schweizer um die Person handelt, von welcher das Gesicht ohne Maske in den Medien zu sehen war, wollte Stapo-Sprecherin Judith Hödl nicht bestätigen.
Mehr Sicherheitsleute gegen Basel
Derweil laufen die Vorbereitungen für das Hochrisiko-Spiel FC Zürich - FC Basel vom 23. Oktober auf Hochtouren. Am Donnerstag finden entsprechende Gespräche statt. Marc Caprez, Sprecher des Schul- und Sportdepartements der Stadt Zürich, liess bereits durchblicken, dass dann mehr Sicherheitspersonal im Letzigrund stehen wird. Stadionmanager Peter Landolt bestätigte dies gegenüber
Nebst mehr Personal werden auch provisorische bauliche Massnahmen geprüft. So könnten die Absperrungen der Fansektoren verstärkt werden. «Richtige Anpassungen», etwa die Errichtung von Zäunen oder die Montage von Plexiglasscheiben, sind kurzfristig nicht möglich. Sie werden erst in der Winterpause vorgenommen.
Hier spazieren FCZ-Anhänger in den GC-Sektor:
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 724 Kommentare






























Unterschiede!!
Hi... etwas muss man klar machen: es gibt die normalen Fans, dann gibts die Hooligans, das sind die die sich nach dem Spiel treffen und sich verprügeln (ohne Waffen), dann gibts die Ultras das sind die mit den Fahnen und Pyros aber die würden nie eine Pyro schiessen und zum Schluss gibts noch dei Krawallmacher die intressiert Fussball gar nichts, die werfen Pyros, prügeln im Stadion, provozieren u.s.w.
ID-PFLICHT..!
hallo... Was hier in der Schweiz als Idee gesehn wird ist in Italien schon pflicht! Ich bin Juve-Fan und war vor ne woche Juve-Milan schauen und für das musste ich mein Pass-Daten od ID abgeben nur so krigst ein Ticket und es steht auch dort draf dein Name! egal od fan oder nicht jeder muss seine daten abgeben nur so kommst rein.. Und Fahnen gehören zum Spiel..!
Italien
Musst gerade nichts sagen : in italien fliegen Pyros nur so rum
Information
bitte unterscheidet Hooligans und Ultras. Ihr schreibt alle so viele kommentare ohne zu wissen was da überhaupt los war. Die Fackel/Petarde die der junge Mann schoss wird nur ein paar hundert grad heiss und nicht tausende..wenn ihr was zu melden habt, dan geht euch zuerst bitte richtig informieren. als hier eine aufe grosse klappe machen!