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Schwan erfroren
06. Februar 2012 15:40; Akt: 06.02.2012 15:54 Print
Die Rettung kam zu spät
Der Seerettungsdienst Uster hat am Montag einen angefrorenen Schwan befreit. Die Rettung kam für das Tier allerdings zu spät – es war bereits verendet.
Die klirrende Kälte fordert auch bei Tieren Opfer. In Uster rückte der örtliche Seerettungsdienst am Montag aus, um einen angefrorenen Schwan aus dem Greifensee zu befreien. Den beiden Beamten gelang zwar dank eines Kälteschutzanzuges, den Vogel aus dem Eis zu befreien, die Rettung kam allerdings zu spät. «Der Schwan war bereits tot», sagt Andreas Benne, stellvertretender Leiter der Seerettung Uster.
Bildstrecken Profis fotografieren die KälteEiseskälte im Januar 1987Wer hat den kältesten Job der Schweiz? Infografik Frostige ZeitenWie lange das Tier eingefroren im See verharrte, ist unklar. Gemäss Benne müssen die Beamten ein bis zwei Mal pro Jahr zur Rettung von festgefrorenen Tieren ausrücken. Trotz der Kälte in diesem Jahr war es bisher der erste Einsatz der Seeretter. «Glücklicherweise mussten wir sonst weder Tier noch Mensch retten», sagt Benne. Die Beamten seien aber ausgerüstet, trainiert und bereit für den Notfall.
(amc)



























