Schreckliche Szenen

10. Februar 2012 06:37; Akt: 10.02.2012 11:09 Print

Ein Toter und Verletzte an der LangstrasseEin Toter und Verletzte an der Langstrasse

Chaos heute Morgen an der Zürcher Langstrasse: Ein Autofahrer raste vor dem Club «Lambada» in eine Gruppe von Clubgästen. Es gab laut Polizeiangaben einen Toten und fünf Verletzte.

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Schreckliche Szenen spielten sich am Freitagmorgen 10.2. 2012 an der Zürcher Langstrasse ab. Ein Chrysler knallte in eine Menschengruppe vor der Lambada-Bar. «Die Menschen flogen meterweit durch die Luft bis vor das Aladin-Bistro», sagt ein Augenzeuge. Der Horror-Crash forderte ein Todesopfer und fünf Verletzte. Der Fahrer des Unfallwagens (hier im Bild) arbeitet in der Elite-Bar unweit der «Lambada»-Bar. Sandro (Name geändert) soll vor dem Unfall getrunken haben, sagt sein Chef gegenüber 20 Minuten Online. Der Schweizer wohnt gemäss seinem Chef in Solothurn, hat aber ein Zimmer in Zürich. Beim Auto des Fahrers, der in die Leute fuhr, handelt es sich um einen Chrysler. Dutzende Polizisten und Sanitäter standen im Einsatz. Das Opfer starb noch auf der Unfallstelle. Vier weitere Besucher der Bar, die draussen standen, sowie ... ... der Fahrer des Wagens wurden verletzt. Wieso der 25-jährige Schweizer in die Menschenmenge raste, ist gemäss Polizei noch unklar. Augenzeugen berichteten, dass der Fahrer die Gruppe gezielt rammte. Die Polizei bestätigte bisher allerdings keine «Amokfahrt». Sin Abbas - der Inhaber der «Lambada»-Bar - war zum Zeitpunkt des Unfalls in der Bar. «Es gab einen lauten Knall», sagt Abbas. Er sei nach draussen gerannt. «Überall schrien Leute, Blutspuren waren auf der Strasse und die Verletzten lagen herum - es war ein riesiger Schock.» Abbas glaubt nicht an Absicht des Fahrers. «Er war wohl einfach betrunken oder unter Drogen.» Wahrscheinlich sei er in Panik geraten, als er gemerkt habe, dass er die Langstrasse in die falsche Richtung hochfuhr. Stefan Meier (Name geändert) war im «Lambada», als das Auto die Bar rammt. «Es gab einen Riesenknall», sagt er, «als ich hinaus kam, herrschte pures Chaos.» Die Zeit bis der erste Krankenwagen gekommen ist, kam ihm wie eine Ewigkeit vor. Ein Anwohner gegenüber der Bar ist kurz nach dem Knall erwacht. «Ich hörte Hilfe-Schreie», so der Mann, «als ich zum Fenster ging, dachte ich zuerst es sei eine Schlägerei.» Doch was er vor dem Fenster sieht, ist ein blutiges Szenario: «Ich sah drei Personen am Boden liegen und eine grosse Gruppe von Leuten, die sich um sie kümmerten.» Doch was er vor dem Fenster sieht, ist ein blutiges Szenario: «Ich sah mindestens drei Personen am Boden liegen und eine grosse Gruppe von Leuten, die sich um sie kümmerten.» Die Polizei ist mit einem grossen Aufgebot vor Ort. ... Spezialisten des Unfalltechnischen Dienstes der Stadtpolizei Zürich abgeklärt.

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Laut ersten Angaben von Leser-Reportern kam es am Freitagmorgen um 5.30 Uhr an der Ecke von Langstrasse und Dienerstrasse beim Club «Lambada» zu einer schlimmen Auseinandersetzung, in deren Folge ein Mann überfahren wurde. Der 39-jährige Schweizer wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort verstarb, wie die Zürcher Stadtpolizei in einer Mitteilung schreibt. Beim Crash wurden zudem nach ersten Erkenntnissen der Polizei der Lenker und drei Männer im Alter zwischen 21 und 36 Jahren sowie eine 31-jährige Frau verletzt. Die Polizei ist vor Ort, kann die Umstände der Tat aber noch nicht genauer erklären.

Ob es sich wirklich um eine Amokfahrt handelte, vermochte Polizeisprecher Mario Cortesi nicht zu bestätigen. Es gebe noch keine gesicherten Erkenntnisse, man gehe derzeit von einem Verkehrsunfall aus, so Cortesi.

Auto stoppte auf Trottoir

Das Unfallfahrzeug - ein Chrysler Stratus - war nach ersten Erkenntnissen der Polizei auf der Busspur in Richtung Helvetiaplatz unterwegs, als es aufs Trottoir geriet und in die Gruppe Menschen vor dem Club «Lambada» fuhr. Das Auto wurde beim Unfall stark beschädigt. Der Lenker des Fahrzeuges - ein 25-jähriger Schweizer - wurde beim Unfall verletzt.

Sein Auto ist nach dem Aufprall an der Bar durch einen Abfallkübel und ein Strassenschild gebremst worden. Ein Teil der Langstrasse wurde bis kurz vor 11 Uhr für jeglichen Verkehr und für die Fussgänger gesperrt. Der VBZ-Bus der Linie 32 musste umgeleitet werden - verkehrte aber regulär.

Leute lagen unter dem Auto

Ein Taxifahrer, der zufällig an der Langstrasse vorbeifuhr, schildert den Vorfall rund eine Stunde später gegenüber 20 Minuten Online so: «Ein Mann fuhr mit seinem Auto in den Club rein, absichtlich. Viele Passanten sahen es genau. Viele schienen ihn auch zu kennen. Ich hörte, wie man munkelte: ‹Oh, nein, den kennen wir, der ist doch sonst gar nicht so›.»

Er selber habe den Unfallhergang aber nicht gesehen. Um 6.30 Uhr herrschte vor Ort ein Chaos: Über 15 Polizeiautos, 7 bis 8 Krankenautos stehen herum. Ein Mensch sei mit einem weissen Tuch zugedeckt. Andere Personen musste man unter dem Auto hervorziehen.

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(Video: Leser-Reporter)

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(Video: Keystone-Produktion)

(kub/mlu/uwb)


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  • Daniel Fischer am 10.02.2012 11:16 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Tragisch, einfach tragisch! Wenn so was ist... hallo Leute, weiter gehen und sicher nicht lange da stehen und glotzen - unter dem weissen Tuch liegt eine Leiche, was gibt es da zu sehen? Lasst die Profis an der Unfallstelle ihre Arbeit machen und verschwindet. Warum sperrt die Polizei nicht grossräumiger ab, dass die Gaffer gar nicht so nahe ran können?

  • Tanner/Alain am 10.02.2012 10:40 Report Diesen Beitrag melden

    Polizeistunde wieder 01:00 in der ganzen

    Ab sofort Polizeistunde um 01:00 wie in Bangkok,Rio de Janeiro etc....!! Was hat man denn um diese Zeit vor und in einem Club zu suchen????Haben die Schweizer den immer in den Nachtclubs zu sein?

  • Müller am 10.02.2012 10:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht aufs Wochenende warten können

    Was machen eigentlich junge Leute an einem Freitag Morgen um halb 6 in einer Bar? Müsste man nicht nich neben dem Wecker liegen, oder schon beim Zähneputzen sein? Traurig mein Beileid an die Betroffenen

    • Adi Bühler am 10.02.2012 10:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Wochenende

      Das dachte ich früher auch. Es gibt ja aber auch leute (wie ich), die samstags arbeiten, dafür aber an einem anderen Tag in der woche frei haben. So hat man dann halt früher wochenende.

    • Hank Moody am 10.02.2012 10:59 Report Diesen Beitrag melden

      Egal

      Kann doch dir egal sein, was die dort machen, die schulden dir keine Rechenschaft (wo sind wir denn hier?). Wenn ich mal am Freitag frei hatte, bin ich auch bis in den frühen Freitagmorgen unterwegs gewesen...

    • Sven Stiemer am 10.02.2012 11:24 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht nur Büroheinis

      Hallo?!? Es gibt auch Menschen die nicht wie Sie von Mo - Fr einem Bürojob nachgehen und auch am Week-End und in der Nacht arbeiten? Haben diese kein Anrecht drauf sich mal ein bisschen zu vergnügen???

    • AdcvocatusDiabol am 10.02.2012 11:26 Report Diesen Beitrag melden

      Junge Leute?

      Für mich sind die beschriebenen Personen eher im besten Alter, aber ganz sicher nicht jung. Jung sein hört mit etwa 22 auf. Denn dann beginnt doch schon der Ernst des Lebens. Und hier handelt es sich offenbar um Leute von 25 bis 39.

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