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Schreckliche Szenen
10. Februar 2012 06:37; Akt: 10.02.2012 11:09 Print
Ein Toter und Verletzte an der Langstrasse
Chaos heute Morgen an der Zürcher Langstrasse: Ein Autofahrer raste vor dem Club «Lambada» in eine Gruppe von Clubgästen. Es gab laut Polizeiangaben einen Toten und fünf Verletzte.
Laut ersten Angaben von Leser-Reportern kam es am Freitagmorgen um 5.30 Uhr an der Ecke von Langstrasse und Dienerstrasse beim Club «Lambada» zu einer schlimmen Auseinandersetzung, in deren Folge ein Mann überfahren wurde. Der 39-jährige Schweizer wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort verstarb, wie die Zürcher Stadtpolizei in einer Mitteilung schreibt. Beim Crash wurden zudem nach ersten Erkenntnissen der Polizei der Lenker und drei Männer im Alter zwischen 21 und 36 Jahren sowie eine 31-jährige Frau verletzt. Die Polizei ist vor Ort, kann die Umstände der Tat aber noch nicht genauer erklären.
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Ob es sich wirklich um eine Amokfahrt handelte, vermochte Polizeisprecher Mario Cortesi nicht zu bestätigen. Es gebe noch keine gesicherten Erkenntnisse, man gehe derzeit von einem Verkehrsunfall aus, so Cortesi.
Auto stoppte auf Trottoir
Das Unfallfahrzeug - ein Chrysler Stratus - war nach ersten Erkenntnissen der Polizei auf der Busspur in Richtung Helvetiaplatz unterwegs, als es aufs Trottoir geriet und in die Gruppe Menschen vor dem Club «Lambada» fuhr. Das Auto wurde beim Unfall stark beschädigt. Der Lenker des Fahrzeuges - ein 25-jähriger Schweizer - wurde beim Unfall verletzt.
Sein Auto ist nach dem Aufprall an der Bar durch einen Abfallkübel und ein Strassenschild gebremst worden. Ein Teil der Langstrasse wurde bis kurz vor 11 Uhr für jeglichen Verkehr und für die Fussgänger gesperrt. Der VBZ-Bus der Linie 32 musste umgeleitet werden - verkehrte aber regulär.
Leute lagen unter dem Auto
Ein Taxifahrer, der zufällig an der Langstrasse vorbeifuhr, schildert den Vorfall rund eine Stunde später gegenüber 20 Minuten Online so: «Ein Mann fuhr mit seinem Auto in den Club rein, absichtlich. Viele Passanten sahen es genau. Viele schienen ihn auch zu kennen. Ich hörte, wie man munkelte: ‹Oh, nein, den kennen wir, der ist doch sonst gar nicht so›.»
Er selber habe den Unfallhergang aber nicht gesehen. Um 6.30 Uhr herrschte vor Ort ein Chaos: Über 15 Polizeiautos, 7 bis 8 Krankenautos stehen herum. Ein Mensch sei mit einem weissen Tuch zugedeckt. Andere Personen musste man unter dem Auto hervorziehen.
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(Video: Leser-Reporter)
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(Video: Keystone-Produktion)
(kub/mlu/uwb)
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Alle 127 Kommentare





























Unglaublich
Tragisch, einfach tragisch! Wenn so was ist... hallo Leute, weiter gehen und sicher nicht lange da stehen und glotzen - unter dem weissen Tuch liegt eine Leiche, was gibt es da zu sehen? Lasst die Profis an der Unfallstelle ihre Arbeit machen und verschwindet. Warum sperrt die Polizei nicht grossräumiger ab, dass die Gaffer gar nicht so nahe ran können?
Polizeistunde wieder 01:00 in der ganzen
Ab sofort Polizeistunde um 01:00 wie in Bangkok,Rio de Janeiro etc....!! Was hat man denn um diese Zeit vor und in einem Club zu suchen????Haben die Schweizer den immer in den Nachtclubs zu sein?
Nicht aufs Wochenende warten können
Was machen eigentlich junge Leute an einem Freitag Morgen um halb 6 in einer Bar? Müsste man nicht nich neben dem Wecker liegen, oder schon beim Zähneputzen sein? Traurig mein Beileid an die Betroffenen
Wochenende
Das dachte ich früher auch. Es gibt ja aber auch leute (wie ich), die samstags arbeiten, dafür aber an einem anderen Tag in der woche frei haben. So hat man dann halt früher wochenende.
Egal
Kann doch dir egal sein, was die dort machen, die schulden dir keine Rechenschaft (wo sind wir denn hier?). Wenn ich mal am Freitag frei hatte, bin ich auch bis in den frühen Freitagmorgen unterwegs gewesen...
Nicht nur Büroheinis
Hallo?!? Es gibt auch Menschen die nicht wie Sie von Mo - Fr einem Bürojob nachgehen und auch am Week-End und in der Nacht arbeiten? Haben diese kein Anrecht drauf sich mal ein bisschen zu vergnügen???
Junge Leute?
Für mich sind die beschriebenen Personen eher im besten Alter, aber ganz sicher nicht jung. Jung sein hört mit etwa 22 auf. Denn dann beginnt doch schon der Ernst des Lebens. Und hier handelt es sich offenbar um Leute von 25 bis 39.