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29. August 2011 22:49; Akt: 30.08.2011 16:39 Print
Exoten bedrohen Zürcher Gewässer
von Regina Ryser - Immer mehr exotische Pflanzen und Tiere nisten sich in oder an Zürcher Gewässern ein. Neueste Zugänge sind die Schwebegarnele sowie die Körbchenmuschel.
Nebst der Würfelnatter (20 Minuten berichtete) fühlen sich in Zürchern Gewässern auch viele andere Exoten wohl: «Wir entdecken laufend neue ausländische Arten – das bereitet uns Sorge», sagt Patrick Steinmann, Gewässerbiologe beim Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft. An einigen Stellen in den Zürcher Flüssen und Seen stammen über 90 Prozent der Kleinlebewesen aus dem Ausland. Neuster Zugang ist die asiatische Körbchenmuschel sowie die kaspische Schwebegarnele. «Sie können sich schnell vermehren und so andere Tiere oder Pflanzen vertreiben.»
Viele der neuen Arten stammen aus Asien oder Amerika – aber wie gelangen sie in den Zürichsee? «Das kommt vor, wenn Boote oder Schiffe von einem Gewässer in ein anderes gelangen, ohne vorher sauber gereinigt worden zu sein», erklärt Steinmann. «Viele Leute setzen Tiere aus, die sie nicht mehr wollen – sind sie einmal im Wasser, bringen wir sie nicht mehr weg», sagt Andreas Hertig, Fischereiadjunkt des Kantons Zürich. So gelangten Süsswasserquallen, Sonnenbarsche, Welse, Signalkrebse, Höckerflohkrebse, Rotwangen-Schmuckschildkröten sowie Bisamratten in den letzten Jahren ins Zürcher Wasser. «Glücklicherweise wurde noch nichts ausgesetzt, was für den Menschen gefährlich ist», so Hertig. Allerdings wurde vor zwanzig Jahren ein Krokodil im Zürichsee entdeckt – das einen Meter lange Tier war aber bereits tot.
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Alle 8 Kommentare






























Zu Land, zu Wasser und in der Luft
Auch an Land bedrohen Exoten die Fauna.
Würfelnatter
"Die Würfelnatter und andere Exoten"? Aber bitte. Die Würfelnatter ist doch kein Exot. Sie ist in Europa heimisch, kommt aber vor allem in der Südschweiz vor.
Evolution
Der Einwanderung anderer Tierarten und dem darauffolgenden verdrängen sagt man normalerweise Evolution. Aber der Mensch will einfach alles im Status Quo belassen, da er es besser weiss...
Fremdwörter...
sind nicht Ihre Stärke, was? Der von Ihnen beschriebene Vorgang wird als Migration bezeichnet und hat nichts mit Evolution, aber viel mit Darwin's Theorie "Survival of the fittest" zu tun. In der heutigen Zeit kommt es bei Einführung neuer Arten in erster Linie zum Rückgang der Artenvielfalt, die sich dank tatsächlicher Evolution nach langer Zeit (und Rückschlägen) hatte bilden können. Es gilt, diese Artenvielfalt zu erhalten, nicht den Status quo.
Evolution
Ob das wirklich als Evolution bezeichnet werden kann... die Tiere kommen ja nicht wegen Klimaveränderungen oder Anpassungen ihrer Biologie zu uns, sondern weil Menschen sie herbringen. Das Problem ist, dass die Veränderungen zu plötzlich kommen und so das Gleichgewicht extrem stören und in Gefahr bringen.
evolution?
im biologieunterricht bist wohl in der hintersten reihe gesessen. evolution?!? das umweltterrorismus: die kaninchen und ochsenkröten in australien, die grauen eichhörnchen aus amerika in england. beispiele gibt es viele