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Swissmill-Silo
12. Januar 2011 23:01; Akt: 12.01.2011 21:32 Print
Girod sorgt für Knatsch bei den Grünen
Die Grünen sagen Ja zum Swissmill-Tower. Doch Nationalrat Bastien Girod engagiert sich bei den Gegnern gar als Co-Präsident. Im Vorstand der Grünen ist man verärgert.
Am 13. Februar entscheiden die Stadtzürcher über den 120 Meter hohen Swissmill-Getreidesilo im Kreis 5.
Der Swissmill-Tower.
Bastien Girod kämpft gegen den Swissmill-Tower. (Foto: bastiengirod.ch)
Schon jetzt ist klar: Der Abstimmungskampf wird spannend. Denn obwohl die Grünen letzte Woche die Ja-Parole beschlossen haben, engagiert sich ausgerechnet einer ihrer prominentesten Vertreter, Nationalrat Bastien Girod, im Nein-Komitee – noch dazu als Co-Präsident. «Dieses Silo ist ein absurdes Projekt und reduziert die urbane Lebensqualität», sagt er zu 20 Minuten. «Der Schattenwurf würde die schönste Badi der Stadt beeinträchtigen.» Er sei selber oft im Unteren Letten anzutreffen. Laut Girod ist das Swissmill-Areal gross genug, um in die Breite statt in die Höhe zu bauen. Zudem bleibe die Mühle auch ohne dieses Silo im Kreis 5. Girod sagt: «Ausser Turm-Fetischismus spricht nichts dafür – deshalb habe ich mich auch in der Partei von Anfang an dagegen gewehrt.»
Partei-Co-Präsidentin Karin Rykart wundert sich dennoch: «An unserer Versammlung haben wir demokratisch abgestimmt, zwei Drittel waren für den Tower, und da finde ich es unüblich, wenn man bei den Gegnern sogar im Präsidium mitmacht.» Zumal Girod bei der Versammlung nicht einmal dabei gewesen sei. Rykart sagt: «Das Ja der Grünen ist ein Bekenntnis zum Industriestandort Zürich.»
Beim Nein-Komitee reibt man sich derweil die Hände: «Bastien Girod ist auf uns zugekommen», so Co-Präsident Beni Weder. «Ein Glücksfall – er wird im Abstimmungskampf für medienwirksame Aktionen sorgen.»
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Alle 16 Kommentare




























Rettet das Stadtbild!
Fassen wir mal zusammen: Swissmill (Coop) verkauft in Basel ihr Land für teuer Geld an Novartis (damit der Campus gebaut werden kann) und schafft sich damit ein Lagerkapazitätsproblem. Nun soll dieses Problem mit einem monumentalen 120m Silo (ein hässlicher Monolith) mitten in der Stadt Zürich gelöst werden. Ein Bau, der das Stadtbild nicht nur im betroffenen Quartier massgeblich verändert. Pikantes Detail: der Coop-Bau steht in unmittelbarer Nähe zum Migros Hauptsitz :-) Man müsste übrigens auf den MGB das Gebäude der Migros Zürich (Pfingstweid) setzen, um die Silohöhe zu erreichen.
Doppelt so hoch wie das Grossmünster
Diesen Silo braucht es nicht. Er ist hässlich und überflüssig. Swissmill soll eine andere Lösung finden und die Stadt und das Quartier nicht verschandeln.
Keine Aussicht
Wenns oben wenigstens ne Wohnung für uns hätte...