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Zürich
16. Juli 2010 11:17; Akt: 16.07.2010 14:44 Print
Gottesdienst-Verbot für Homosexuelle
Das Bistum Chur hat die katholische Mitwirkung an den ökumenischen Pride-Gottesdiensten für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle verboten. Die Betroffenen sind empört.
Mit Empörung haben die Homosexuellen Arbeitsgruppen Zürich (HAZ) auf eine Anordnung des Bischofsrats des Bistums Chur reagiert. Dieser hat die katholische Mitwirkung an den ökumenischen Pride-Gottesdiensten für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle verboten.
«Zurich Pride Festival» am 5. Juni 2010.(Bild: Keystone)
Infografik
Gesetze zu Homosexualität
Die HAZ fordern den Churer Bischof Vitus Huonder auf, den Entscheid zu widerrufen, wie sie in einer Mitteilung vom Freitag schreiben. Ausserdem müsse er sich für «diese offene Ausgrenzung» entschuldigen. Die Gottesdienste finden seit einigen Jahren am Zürcher Pride-Festival statt.
Katholische Kirche Zürich enttäuscht
Die katholische Kirche im Kanton Zürich hatte die Gottesdienste sowohl finanziell als auch ideell unterstützt. Er sei «masslos enttäuscht über diese Entscheidung», sagte Benno Schnüriger, Präsident des Synodalrats der katholischen Kirche im Kanton Zürich, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.
Der Entscheid von Bischof Huonder entspreche nicht der Haltung der katholischen Kirche in Zürich. Erst vor kurzem habe der Synodalrat 1500 Franken für den Gottesdienst beschlossen. Der Pastoralplan sehe ausdrücklich «spezielle Seelsorgeangebote für Homosexuelle» vor.
Wie im Mittelalter
Auch der HAZ zeigte sich über die plötzliche Einmischung aus Chur irritiert. Der Bischofsrat und Bischof Vitus Huonder griffen damit die bisherige offene Praxis in Zürich an und machten sich «mit mittelalterlich anmutenden Ansichten für die Ausgrenzung eines grossen Teils der Bevölkerung stark,» heisst es in der Mitteilung des HAZ.
Absurd sei, dass gerade dasjenige weltweit tätige Unternehmen mit dem höchsten Homosexuellen-Anteil an der Belegschaft zum Mittel der Diskriminierung greife.
(sda)
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Alle 250 Kommentare





























Gott ist die Liebe
Gott ist die Liebe, darum hat er die 10 Gebote gegeben, die die Kirche lehrt, zum Wohl der Menschen. Auch wenn es in der Kirche Menschen gibt die fallen, ist allein in den göttlichen Geboten Glück und Heil für uns.
Mein Gott...
das geht ja hier wie im Mittelalter zu und her... (Meine damit auch die Kommentare der Leser). Keine Spur davon, dass wir im 21. Jahrhundert leben. Ich bin ungläubig, aber akzeptiere jeden der an Gott glaubt. Und ich akzeptiere auch Homosexualität. Trotzdem möchte ich anmerken: Wegen wem oder was wird hier schon wieder gestritten - wegen der Kirche...
Ewige Weisheit - unbedingt befolgen
Anmerkung zu Peter 16.07.2010 22:50: "(...) und es soll kein Kleid auf deinen Leib kommen, das von zweierlei Garn gewoben ist." 3. Mose 19, 19 Mist! Und ich trage Polyester-Mischgewebe! Schande über mich. Ausserdem, warum so lasch? "Wenn ein Mann bei einer männlichen Person schläft, als wäre es ein Weib, die haben beide einen Greuel getan, und sie sollen unbedingt sterben; ihr Blut sei auf ihnen!" 3. Mose 20, 13
Und nun schaut man mal
zu welcher Zeit dieser Schwachsinn geschrieben wurde und man stellt fest, dass es sich hier nicht um einen Bibeltext sondern um nichts anderes als die textliche Uebernahme eines archaischen Gedankengutes ist. Religionen werden immer wieder dazu missbraucht, Dinge, die einen stören, als Gottes Wille hinzustellen. Sie die Witzaktion mit den Frisurenvorschriften für Männer im Iran. Das war sicher Allahs Wille, jaja.....Seelig ist, wer glaubt. Glücklich ist, wer WEISS.