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Zürich
05. September 2010 21:35; Akt: 05.09.2010 19:38 Print
In 30 Hotels durfte man gestern stören
von Regina Ryser - 30 Hotels im Kanton Zürich liessen gestern Neugierige einen Blick hinter die Kulissen werfen. Vor allem Jugendliche nutzten diese Möglichkeit rege.

Hotel Schweizerhof: Hier durften die Besucher auch gleich selbst Hand anlegen. (Bild: rry)
Ein «Please disturb»-Schild hängt an einer Zimmertüre des Marriott. Das Fünf-Sterne-Hotel am Neumühlequai ist eines von 30 im Kanton Zürich, das seine Türen gestern zum zweiten Mal für die Öffentlichkeit öffnete: «In der ersten Stunde hatten wir 30 Leute – mehr als im letzten Jahr», sagt Heinz Giesen, Personalchef des Marriott. Die Mehrzahl der Besucher seien Jugendliche, teilweise mit Eltern.
Mit Freunden hat sich Noemi Nugnes im Nobelhotel umgesehen: «Ich möchte eine KV-Lehre absolvieren, weiss aber noch nicht in welchem Bereich.» Deshalb wollte die 14-Jährige mal hinter die Kulissen eines Hotels blicken, um sich einen Eindruck zu verschaffen.
Beatrice Huser wiederum nutzte die Möglichkeit und besuchte gleich drei Hotels an einem Tag – das Marriott, den Storchen und den Schweizerhof: «Ich reise viel ins Ausland. Deshalb interessiert es mich, wie gut unsere teuren Hotelzimmer eingerichtet sind», sagt die 48-Jährige. Sie gab allen gute Noten: «Sie sind sehr schön, sauber und teils mit Wahnsinnsaussicht auf die Stadt.» Im Schweizerhof beim HB durften die Neugierigen schliesslich nicht nur zusehen, sondern sogar mit anpacken – beispielsweise beim Bügeln.
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