Crash

02. Januar 2011 10:30; Akt: 02.01.2011 18:08 Print

Mann prallt voll in Granitsteine und stirbtMann prallt voll in Granitsteine und stirbt

Auf der Überlandstrasse zwischen Dübendorf und Hegnau verunfallte ein Fahrer schwer. Er war im brennenden Auto eingeklemmt und verstarb noch auf der Unfallstelle.

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Retter konnten den Fahrer nur noch tot bergen. (Bild: Markus Heinzer, newspictures)

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Es war um fünf Uhr am Sonntagmorgen als sich der Selbstunfall auf der Überlandstrasse zwischen Dübendorf und Hegnau ereignete.

Eine Sprecherin der Kapo Zürich sagte gegenüber 20 Minuten Online, dass der Fahrer aus Serbien-Montenegro gegen Granitsteine des sogenannten «Muggäkreisel» fuhr. Das Auto wurde angehoben und kam auf den Steinblöcken zum Stillstand. Der Motor des schwer beschädigten Wagens geriet unmittelbar darauf in Brand. Die Feuerwehr löschte das Feuer rasch, die Rettungskräfte konnten aber nur noch den Tod des Fahrers feststellen.

Nach ersten Erkenntnissen kollidierte der Lenker rund 300 Meter vor der Unfallstelle bereits mit einem Inselschutzpfosten. Die genauen Umstände des Unfalls waren am Abend Gegenstand von Ermittlungen.

Die Hauptstrasse musste laut der Sprecherin über fünf Stunden in beide Richtungen gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch die Feuerwehr umgeleitet. Im Einsatz standen 30 Leute der Feuerwehr Dübendorf, Stützpunktfeuerwehr Uster, die Kantonspolizei, die Sanität, ein Notarzt und ein REGA-Team.

Auto fliegt 30 Meter weit

Viel Glück hatte dagegen ein junger Autofahrer, der nach einem Selbstunfall auf der Autobahn A51 im Kanton Zürich im Auto rund 30 Meter weit geflogen ist und dies unverletzt überstanden hat. Die Polizei geht davon aus, dass er sich angetrunken ans Steuer gesetzt hatte.

Der 22-jährige Bündner war am Sonntag kurz nach 3 Uhr in Richtung Schaffhausen unterwegs. Bei der Ausfahrt zum Flughafen Zürich-Kloten kam sein Auto auf der teilweise vereisten Fahrbahn ins Schleudern, wie die Zürcher Kantonspolizei schrieb.

Das Fahrzeug kollidierte zunächst mit der Leitplanke rechts von der Autobahn, schlitterte dann quer über die Fahrbahn und gegen einen Erdwall, wo es abhob. Nach einem «freien Flug» von etwa 30 Metern landete das Auto auf den Rädern auf einem Vorplatz. Die Autobahn war nach dem Unfall rund drei Stunden lang gesperrt.

(feb/sda)