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Nach den Wahlen
08. März 2010 12:05; Akt: 08.03.2010 12:07 Print
Partei für Zürich wird wahrscheinlich aufgelöst
Nach den Wahlen vom Wochenende steht die Partei für Zürich (PfZ) wohl vor dem Aus. Die Verantwortlichen der Kleinstpartei werden diese Woche entscheiden. «Vermutlich geht es Richtung Auflösung», sagte PfZ-Aushängeschild Susi Gut.
Gut hatte erfolglos für das Stadtpräsidium kandidiert. Zudem gelang es ihr und Parteikollege Markus Schwyn nicht, die beiden PfZ- Sitze im Gemeinderat zu verteidigen. Die PfZ hat gemäss Gut etwas über 100 Mitglieder.
Die 49-Jährige möchte künftig vor allem beruflich Akzente setzen. Sie werde Ausbildungen im Bereich Akupunktur und Chinesische Medizin in Angriff nehmen, sagte sie gegenüber der Nachrichtenagentur SDA weiter. Gut arbeitet als Gymnastiklehrerin, Massagetherapeutin und Fitnessberaterin.
Gut sitzt seit 2002 im Zürcher Stadtparlament. Gewählt worden war sie damals als Vertreterin der SVP. 2006 verliess Gut die Partei und gründete zusammen mit ihrem Gemeinderatskollegen Markus Schwyn - auch er abtrünniges SVP-Mitglied - die Mini-Partei für Zürich (PfZ).
Politisch den grössten Erfolg feierte die PfZ, als sie das Referendum gegen die grosszügige Starthilfe der Stadt für den renommierten Club of Rome ergriff und die Volksabstimmung gewann.
(sda)

























