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Hundeattacke
27. Juli 2009 11:16; Akt: 28.07.2009 12:42 Print
Rottweiler verletzt Vierjährigen schwer
Ein Rottweiler hat am Sonntagnachmittag in Schaffhausen einen vierjährigen Jungen angefallen und schwer verletzt. Der Knabe wurde mit Kopfverletzungen ins Spital eingeliefert. Der Hund wurde von der Polizei beschlagnahmt.
Das Unglück ereignete sich gegen 17 Uhr auf dem Majorenacker, wie die Kantonspolizei am Montag mitteilte. Der Vater des Jungen wollte mit seinen drei Kindern im Alter von 19, 10 und 4 Jahren auf der Wiese grillen. Auf einer benachbarten Wiese spielte eine 55-jährige Frau mit dem einjährigen Rottweiler.
Auf diesem Areal spielte sich die Hundeattacke ab. (Bild: Kapo SH)
Zeugenaufruf
Der genaue Ablauf der Geschehnisse ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Zeugen des Vorfalles werden gebeten, sich bei der Schaffhauser Polizei unter der Telefonnummer
Nicht angeleint
Der Hund war nicht angeleint und lief auf die Familie zu. Das zehnjährige Mädchen bekam Angst und fing an zu schreien. Daraufhin fiel der Hund den kleinen Jungen an. Die 19-jährige Schwester griff ein und wurde dabei leicht verletzt. Der Knabe sei schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt, sagte der Sprecher der Kantonspolizei.
Zurzeit ermittelt die Polizei noch den genauen Ablauf des Vorfalls. Dafür sucht sie Zeugen. Der Hund wird nun vom Kantonstierarzt untersucht. Dieser muss nun entscheiden, was mit dem Tier geschieht.
Seit Anfang April ist in Schaffhausen ein Hundegesetz in Kraft. Rottweiler sind darin nicht aufgeführt. Sie werden - im Gegensatz zur Einschätzung verschiedener anderer Kantone - nicht als potenziell gefährlich eingestuft. Etwa in Genf oder im Wallis sind Rottweiler gar nicht mehr zugelassen, in anderen Kantonen bedarf deren Haltung einer speziellen Bewilligung.
Nationales Hundegesetz
Im eidgenössischen Parlament ist derzeit eine Debatte über die Einführung eines nationalen Hundegesetzes im Gang. Sie geht auf eine parlamentarische Initiative zurück, die nach der tödlichen Pitbull-Attacke auf einen sechsjährigen Knaben in Oberglatt ZH im Jahr 2005 eingereicht worden war.
Der Gesetzesentwurf, dem der Nationalrat bereits zugestimmt hat, verzichtet auf die Auflistung bestimmter Rassen, wie dies mittlerweile in elf Kantonen der Fall ist. Das Gesetz nimmt vorab Züchter und Besitzer in die Pflicht.
Bissige Rottweiler
Rottweiler gehören, neben Pitbulls und Dobermännern, zu jenen Hunden, die gemäss einer 2008 veröffentlichten Statistik des Bundesamts für Veterinärwesen (BVET) häufiger beissen als andere Hunde. Laut BVET ereignet sich auf 100 Hunde knapp ein Beissunfall. Beim Rottweiler beträgt die Quote 3,8, beim Dobermann 2,6 und beim Pitbull sogar 8,5.
Kinder werden laut BVET nicht nur häufiger gebissen als Erwachsene, sie erleiden auch gravierendere Verletzungen. Kinder unter zehn Jahren werden in der Hälfte der Fälle am Kopf oder Hals verletzt.
In Basel beispielsweise war im Mai 2006 ein Sechsjähriger von einem Rottweiler im Gesicht und am Arm schwer verletzt worden. Im Ausland ist es verschiedentlich zu Rottweiler-Attacken mit tödlichem Ausgang gekommen, so 2008 in Lyon (F) und 2007 in Bobigny (F) und im gleichen Jahr in der Nähe von Turin (I). Tödlich verlief 2006 auch ein Rottweiler-Angriff im deutschen Cuxhaven.
(sda)
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Alle 646 Kommentare






























Zuchtverbot
Die Züchtung solcher Rassen sollte strengstens verboten werden. die tiere können nichts dafür. Züchten, verkaufen - einschläfer! was soll das? Typisch Mensch!
Kampfhunde
Mann sollte nicht die Hunde bestrafen, sondern deren Halter!!!
''Kampfhunde''
Bin genau gleicher Meinung!!! Die Hunde werden zu ''Kampfhunden'' gemacht durch schlechte Erziehung oder zu wenig Erfahrung und nicht Artgerechter Haltung! Man soll nicht von einer bestimmten Rasse gleich alle in en selben Topf werfen, ausserdem gehören sie halt an die Leine und wer einen Beissgefährdeten Hund hat, muss ihm wohl einen Maulkorb anlegen somit währe das Risiko auch schon ausgeschlossen das jemand gebissen wird.
Kampfhunde
Nicht die Hunde sollten Diskriminierung und Rassismus erfahren, sondern die Halter sollen in die Pflicht genommen werden! Egal ob mich ein Amstaff, ein Pittbull, ein Schäfer oder ein Labrador beisst: es tut immer weh! Sollen dann eines Tages alle grösseren Hunde verboten werden? Sachkundenachweis und Besuch einer Hundeschule sollten (und werden teilweise ja jetzt auch) Pflicht sein! Nicht der Hund ist der Angeklagte - die Halte sollten in die Pflicht genommen werden.
keine
ja du hast völlig recht immer werden die tiere beschuldigt,aber in wirklichkeit sind die besitzer schuld.so wie bei dem mädchen was vom rottweiler angefallen ist.da war die oma einfach schuld