Zürich

18. Juli 2010 23:10; Akt: 18.07.2010 20:43 Print

Sprayer besprühten die Rote FabrikSprayer besprühten die Rote Fabrik

von Roman Hodel - Über 50 Graffiti-Künstler aus dem In-und Ausland sprayten am Meeting of Styles in der Roten Fabrik. Nur die Kolumbianer fehlten.

Meeting of Styles – der grösste Graffiti-Anlass der Schweiz hat am Wochenende rund 2500 Besucher in die Rote Fabrik gelockt. Dort besprayten über 50 Künstler aus dem In- und Ausland 1400 Quadratmeter Wandfläche mit Graffiti passend zum Motto «State of Mind». «Australier, Österreicher – alle Angemeldeten sind gekommen, bis auf die Kolumbianer», sagte Mitorganisatorin Maaret Mayr, «sie erhielten kein Visum.» Dieses Problem hatte Sprayer Note nicht – er kommt aus Baden. «Das Meeting ist eine tolle Möglichkeit, andere Sprayer zu treffen», sagte er. « Die meisten kennt man.» Dank des Networkings hofft der 23-Jährige darauf, eines Tages vom Sprayen leben zu können. Dies hat Sonic geschafft – der 40-jährige Bieler sprayt auf Auftrag und ist Stammgast am Meeting: «Der Austausch mit anderen Künstlern ist hier super», sagte er. «Allerdings war der Anlass früher familiärer.» Derweil lobte Bomber aus Frankfurt am Main die Rote ­Fabrik an sich: «Die Location am See ist einmalig.»

Um den Nachwuchs zu sichern, bot das Meeting of Styles erneut Workshops an – davon Gebrauch machte etwa Lorenz aus Zürich: «Sprayen ist cool», sagte der 14-Jährige und hofft auf mehr legale Wände dafür. Das wäre ganz im Sinne des Meetings: «Unser Anlass soll auch die Akzeptanz dieser Kunst in der Bevölkerung verbessern», so Mayr.

Kommentare (10 Kommentare)
  • NOTE
    voila. . . lieber Heinrich. . . ich zieh mit CRUZE gleich und mach den zweiten schritt. . . liebe grüsse claude luethi aka NOTE. . . somit müssen sie sich nicht den kopf zerbrechen über den spraytypen in den zeitungen. . .
    von: claude luethi am: 19.07.2010 18:19
  • Umweltschutz? Nein, Danke...
    Hauptsache der Umweltschutz ist egal...
    von: Sabrina am: 19.07.2010 18:02
  • mein lieber Heinrich
    du sollst nicht alle in den gleichen Topf werfen. Hat man dir das nicht beigebracht? Ein bisschen differenziert zu denken, mal ab und zu nicht nur schwarz und weiss zu sehen? Oder wo liegt genau dein Problem mit dieser Art von Kunst?
    von: hans am: 19.07.2010 14:20
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