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Randale im Letzi
09. Februar 2012 22:55; Akt: 09.02.2012 22:00 Print
Verfahren gegen FCB-Hools vor Ende
von Jonas Hoskyn - Acht FCB-Fans sind bereits verurteilt, weil sie am 11. Mai 2011 im Letzigrund wüteten. Jetzt will die Stadt Zürich sie für den entstandenen Schaden zur Kasse bitten.

11. Mai 2011 im Letzigrund: FCB-Fans randalieren vor dem Spiel. (Bild: Nicola Pitaro)
Insgesamt 21 Verfahren hat die Zürcher Staatsanwaltschaft nach der Randale im Gästesektor des Letzigrunds vom
11. Mai 2011 eingeleitet. 13 beteiligte Fans des FC Basel konnten identifiziert werden – die meisten, nachdem die Ermittler die Bilder ins Internet gestellt hatten.
1210 gewaltbereite Risikofans waren Ende Januar in der Hooligan-Datenbank Hoogan erfasst. 139 Personen sind in der Fussball- und Eishockeysaison 2011/12 neu in der Datenbank registriert worden, wie das Bundesamt für Polizei (Fedpol) am Donnerstag mitteilte. 71% sind Anhänger von Fussball, 29% von Eishockey – und 99,2% sind Männer. Nur neun Risikofans sind Frauen. Über die Hälfte (52%) ist zwischen 19 und 24 Jahre alt.
Strafrechtlich ist die Sache nun bald abgeschlossen: «Acht geständige Randalierer erhielten bereits Strafbefehle mit Geldstrafen zwischen 120 und 150 Tagessätzen wegen Landfriedensbruch», so Staatsanwalt Edwin Lüscher. Zwei weitere stehen demnächst vor Gericht. Drei Verfahren sind noch offen.
Doch damit ist die Sache für die Randalierer nicht erledigt. Denn die Stadt Zürich und der FCZ wollen die Verurteilten für den entstandenen Schaden von rund 200 000 Franken an den WC-Anlagen und Wurstständen zur Kasse bitten. Der Haken: Die Überwachungsbilder zeigen keinen der Verurteilten bei einer Sachbeschädigung. Für den FCZ gilt aber: mitgegangen, mitgehangen.
«Wer in dieser Phase des Randalierens schliesslich genau was macht, spielt keine Rolle mehr», so der FCZ-Sicherheitsbeauftragte Martin Guglielmetti. Strafrechtlich lasse sich jedoch keine Mittäterschaft bezüglich den Sachbeschädigungen konstruieren, so die Staatsanwaltschaft. Entsprechend werden der FCZ und die Stadt versuchen müssen, das Geld auf zivilrechtlichem Weg einzutreiben.
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Nur über den eigenen Geldsäckel
es ist endlich Zeit das sind keine Kavaliersdelikte mehr das gilt auch bei Demos. es ist nicht Sache der Allgemeinheit die Schäden zu berappen
Rigoros durchgreifen
Nach Basel ausschaffen und Einreise-Verbot Kt. Zürich (lebenslang). Nur so hört das auf.