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Prostituierte erwarten Ansturm
04. Februar 2010 13:21; Akt: 04.02.2010 13:41 Print
«Deutsche sind normalerweise recht pervers»
Bei den Olympischen Spielen in Vancouver soll es nicht nur bei den Wettkämpfen heiss zu und her gehen. Auch Bordelle und Prostituiere erwarten einen Ansturm. Sie fürchten sich gar vor Überlastung.

Rechnen mit wenig Zeit zum Herumsitzen: Prostituierte in Vancouver.
Das Organisationskomitee hat alle Athleten und Beteiligten vorsorglich ein «Safe Kit» mit unter anderem Kondomen verteilt. Denn beim grössten Wintersportanlass der Welt sei auch die Lust auf Sex bei Athleten und Fans gross. So rechnet Vancouvers Rotlichtmilieu mit Grossandrang. «Das wird die Expo auf Steroiden», mutmasst Strip-Club-Besitzerin Brandy Sarionder in der «Vancouver Sun». Sie denkt dabei an 1986, als die Weltausstellung in Kanadas Stadt an der Westküste stattfand. «Uns wurde gesagt, dass wir tausendmal mehr zu tun haben werden, als wir es uns vorstellen können. Ich habe ein wenig Angst, dass meine Leute ein Burnout bekommen», so Soriander weiter. Sie habe 10 zusätzliche Türsteher und Barkeeper engagiert und ihre 70 Sexarbeiterinnen werden während den Olympischen Wochen wohl Überstunden leisten. «Ich habe meinem Personal gesagt, dass es eher ein Marathon als ein Sprint wird.»
Bewerbungs- und Anfragen-Flut
Auch Kanadas grösste Escort-Agentur Carman Fox and Friends wird bereits jetzt schon überflutet mit Anfragen. «Wir erhalten wöchentlich hundert Bewerbungen von Mädchen aus ganz Kanada, welche hier arbeiten wollen», erklärt ein Sprecher. Das Escort-Unternehmen wolle rund 30 Frauen für Olympia einstellen. Bereits jetzt kommen täglich Olympia-Freier, welche unsere Dienste nutzen wollen. Kalt lässt den Olympia-Hype gemäss eigenen Aussagen «Classy Angel». Sie lehne täglich vier bis fünf Buchungen für Olympia ab, um ihre Stammkundschaft nicht zu verlieren. Dabei würden die potenziellen Freier bis zu 500 Dollar pro Stunde bieten.
Vorfreude auf Briten und Deutsche
Auf erhöhten Besuch aus dem Ausland freut sich dagegen «Dominatrix» Miss Jasmine: «Briten und Deutsche sind normalerweise recht pervers.» Womöglich werden die Damen jedoch alle enttäuscht. Schon bei der Euro 2008 und bei der WM 2006 nutzten viel weniger Männer die zwiespältigen Angebote als im Vorfeld angenommen.
(fox)










