Von Cuche bis Schmid

01. März 2010 09:55; Akt: 01.03.2010 11:03 Print

Die Tops und Flops von OlympiaDie Tops und Flops von Olympia

16 Tage voller Action, Jubel und Pech in Vancouver und Whistler sind vorbei. Was bleibt, sind unzählige Erinnerungen. Wir haben für Sie fünf High- und Lowlights zusammengestellt.

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Die neue - und zuvor fast unbekannte - Sportart Skicross erfreute sich mit heisser Action, harten Zweikämpfen und spektakulären Sprüngen grosser Beliebtheit. Die Sportart ganz klar ein Gewinn für die Spiele - und mit Mike Schmid hat die Schweiz einen neuen sympathischen Superstar. Simon Ammann: Trotz Bindungsposse blieb der Toggenburger cool und flog allen davon. Doppelter Doppel-Olympiasieger, man muss sich das mal vorstellen. Der aufgestellte 28-Jährige ist nicht nur der erfolgreichste Schweizer Olympionike, sondern auch Skispringer aller Zeiten. Und dann war da noch sein Siegesjubel und natürlich die Sonnenbrille. Einzigartig auf der ganzen Linie. Was gibt es Schöneres, als von der Arbeit nach Hause zu kommen, ins Sofa zu sinken und Curling zu schauen? Während den letzten zwei Wochen nicht viel. Das Schach auf Eis bot nicht nur Sport der Spitzenklasse, sondern auch schöne Frauen und ein jubelndes Schweizer Männerteam. Der Olympische Geist ist zurückgekehrt. Peking 2008 war perfekt organisiert, aber oft kühl, Turin 2006 führte ebenfalls nicht zu Begeisterungsstürmen im Publikum. Doch in Kanada war alles anders. Unzählige hilfsbereite Volunteers, unendlich freundliche Einwohner und Fans. Die Party im «Dorf» Whistler war gigantisch. Die Kanadier bewiesen sich nicht nur als grosser Gastgeber, nachdem ihr Team den Eishockeytitel gewonnen hatte. Zeitunterschied und Monsterprogramm war dem SF egal: Die Berichterstattung umfassend, witzig und hautnah dabei. Die Pannen seien verziehen, Olympia am TV machte Spass! Danke SF. Das Ärgernis begann schon vor den Spielen: Der Tod von Rodler Nodar Kumaritashvili sorgte für Entsetzen. Der Eiskanal schlicht zu brutal. Das spiegelte sich auch im Bobwettkampf wider. Stürze gab es ohne Unterbruch. Die Schweizer Fahrer Schmid und Hefti waren nicht die einzigen, welche sich verletzten oder auf einen Start verzichteten. Das Schweizer Frauenteam der Alpinen wollte zweimal aufs Podest, es gab keine Medaille. Leider dominierten Stürze und schwache Leistungen. Einziger Lichtblick: Fabienne Suter - und das Wissen, dass Lara Gut bald zurück ist. Das österreichische Männerteam der Alpinen blieb bei allen fünf Wettkämpfen ohne Medaille. Eine Schmach sondergleichen für die selbsternannten Könige auf zwei Latten. Lichtblick war einzig Routinier Benajmin Raich mit zwei vierten Plätzen. In Turin holte er vor vier Jahren noch drei Medaillen. Gute Nacht Österreich. Er reiste als Hauptfavorit in der Abfahrt und im Super-G an und rechnete sich auch im Riesenslalom Medaillenchancen aus: Didier Cuche. Was blieb, waren nur Enttäuschungen und eine fast unbemerkte Rückkehr in die Schweiz. Die Wetterkapriolen sorgten für unzählige Verschiebungen im Programm. Obwohl dies fast erwartet werden musste, war es ärgerlich. Trotz hunderten von Extrastunden der Volunteers litt die Piste und das Volksfest unter dem Nebel, Regen und Schnee.

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Ob grosse Siege von Simon Ammann oder Mike Schmid. Skicross als olympischer Senkrechtstarter oder die kanadischen Fans: Olympia bot einmal mehr ein mit Höhepunkten gesegnetes Fest. Nicht wenige bezeichnen die Spiele als «beste aller Zeiten». Auch für die Schweiz kann man dies zumindest mit Blick auf die gewonnenen Goldmedaillen sagen. Sechs Olympiasiege, das gabs noch nie.

Doch da waren nicht nur grosse Sieger und Partys in allen Ecken, es gab auch die Schattenseiten. Schon vor der Eröffnungsfeier starb der georgische Rodler Nodar Kumaritashvili auf tragische Weise im Eiskanal. Es sollte leider nicht der einzige Zwischenfall auf der Horrorbahn bleiben - immerhin der einzige mit tödlichen Folgen.

Cuche und Österreicher als Verlierer

Zu den grossen Verlierern der Spiele zählt leider auch Didier Cuche und die österreichischen Alpin-Herren. Als Topfavoriten mit Medaillengarantie angereist, mussten sie bald feststellen, dass Olympische Spiele eigene Gesetze haben.

Geniessen Sie die Tops und Flops der XXI. Olympischen Spiele in der obenstehenden Bildstrecke.

(fox)

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  • snowboard am 02.03.2010 06:42 Report Diesen Beitrag melden

    Iouri Podladtchikov

    der hätte auch eine medallie verdient! weiter haben die schweizer unglücklich viele 4. Plätze belegt! eine tolle olympiade.. glück hat ein wenig gefehlt - überflieger simon amann

  • koni müller am 01.03.2010 15:07 Report Diesen Beitrag melden

    Hut ab vor jedem Atleten

    Die Komentatoren von sf gehören nicht an eine Olympiade. Die blöden Sprüche verderben einem jede Sportart. Jeder Komentator sollte in Zukunft min. 1 Goldmedalie an einer Olympiade errungen haben bevor er kommentieren darf. Noten Atlethten 5-6 Noten Kommentatoren SF 2-3

  • Skifan am 01.03.2010 12:24 Report Diesen Beitrag melden

    Olympiade

    Die Olympiade 2010 ist Geschichte. Was bleibt sind die Erinnerungen. Eiin Highlight war sicher einmal mehr der superkompetente Kommentar auf ORF 1. Da liegen Welte zwischen den kompetenten Worten der ORF-Kommentatoren und den Plaudertaschen auf SF 1. Selbst bei den Niederlagen der Alpinenwurde glasklar Analisiert und nicht mit "hätte, wäre, wenn spekuliert. Nochmals ein grosses Bravo ans ORF.

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