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Olympia-Abschlussfeier
01. März 2010 06:30; Akt: 01.03.2010 10:47 Print
Vom Albtraum zum goldenen Traum
Mit einer ungetrübt fröhlichen Abschlussfeier und dem Jubel von 60 000 Fans und Athleten sind in Vancouver die Olympischen Winterspiele zu Ende gegangen.
Die Schlussfeier.
War der Auftakt der Spiele am
«Diese Spiele begannen mit einem Albtraum und enden mit einem goldenen Traum», fasste Kevan Gosper, ein australisches Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), die Stimmung zusammen. IOC-Präsident Jacques Rogge forderte schon zuvor, die Spiele dürften nicht nur wegen des Todes von Nodar Kumaritaschwili im Gedächtnis bleiben. «Die Atmosphäre in Kanada war ebenso grossartig wie die sportlichen Leistungen.»
«Ich denke, die Kanadier sind heute Abend stärker, vereinter und mehr mit ihrem Land verbunden als jemals zuvor», sagte Organisationschef John Furlong. Die Eishockey-Goldmedaille werde noch «von Generationen erinnert werden». Zugleich bekundete er Georgien sein Beileid: «Euer Verlust schmerzt uns sehr», sagte er in Gedenken an Nodar Kumaritaschwili, der nur Stunden vor der Eröffnungsfeier aus dem Eiskanal geflogen und tödlich verunglückt war.
Die Flagge auf dem Weg nach Sotschi
Bei der Abschlussfeier traten unter anderem die Rockgruppe Nickelback sowie die Sängerinnen Avril Lavigne und Alanis Morissette auf. IOC-Präsident Jacques Rogge erklärte die Winterspiele im Anschluss offiziell für beendet. Sie seien «exzellent und sehr freundlich» gewesen, bescheinigte er dem Gastgeber. Nach 17 Wettkampftagen wurde das Olympische Feuer wieder ausgelöscht.
Die Olympische Flagge wurde eingeholt und an den Ausrichter der nächsten Spiele übergeben. Der Bürgermeister von Vancouver, Gregor Robertson, reichte sie zunächst Rogge, der sie in die Hände von Anatoli Pachomow legte. Der Bürgermeister der russischen Stadt Sotschi empfängt 2014 die Wintersportelite.
(sda/dapd)













