Pressestimmen

14. Februar 2010 10:32; Akt: 14.02.2010 13:34 Print

«Dieser kleine Schweizer ...»«Dieser kleine Schweizer ...»

Simon Ammanns Olympiasieg ist nicht nur in der Schweiz ein grosses Thema, sondern auch in Österreich. Dort glaubt zumindest «laola.at» zu wissen, warum «dieser kleine Schweizer» zu Gold sprang.

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«Für Simon Ammann schloss sich ein achtjähriger Kreis. 2002 flog er mit seinem Doppelsieg in Salt Lake City aus dem Nichts ins Rampenlicht. Danach folgten schwierige Jahre, die mit dem Absturz bei Olympia 2006 in Turin gipfelten, die Ränge 15 und 38 waren eine Schmach, aber sie befreiten ihn von der Last des schwierigen Amtes. (...) Es war rundum eine Demonstration von Entschlossenheit und Zuversicht, gepaart mit einer perfekten Technik. Das Gold von gestern ist ein Resultat von Alter und Reife.» (SonntagsZeitung) «Goldgeil! Simis dritter Streich. Er dominiert das Training. Er holt das Gold. Seine dritte ist die 300. Medaille für die Schweiz an Olympischen Spielen. Keiner springt dynamischer vom Tisch. Keiner fliegt weiter als Simon Ammann. Und keiner hat stärkere Nerven. (Sonntagsblick) «Das Meisterstück. Simon Ammann spielt mit den Gegnern und wird zum dritten Mal Olympiasieger. Der Schweizer ist auf der Normalschanze unschlagbar. Harry Potter war einmal - das Wunderkind von Salt Lake City ist reifer geworden.» (NZZ am Sonntag) «Vogelmensch Simi verleiht der Schweizer Olympia-Mission Flügel. Er, der vor acht Jahren als unbekümmerter Jüngling in Salt Lake City zweimal Olympia-Gold gewonnen hat, wird als einer erfolgreichsten Goldgräber in die nordamerikanische Geschichte eingehen.» (Sonntag) «Die Dominanz von Simon Ammann ist auch deshalb erstaunlich, weil die Erwartungen so gross waren. Eine ganze Nation wollte sehen, wie er zu Gold fliegen würde. Und auch der 28-Jährige hatte im Vorfeld nie einen Hehl aus seinen grossen Zielen gemacht. Es gab schon Sportler, die an diesem Druck zerbrochen sind. Aber Ammann sprach davon, dass er dies alles in Energie umgewandelt habe, dass er es nur habe laufen lassen müssen.» (Zentralschweiz am Sonntag) «Simon Ammann im siebten Himmel. Er hat den Wettkampf mit einer bezaubernden Leichtigkeit überflogen. Fünf Sekunden, um zu den Sternen zu gelangen und allen davonzufliegen.» (Le Matin Dimanche) «Gregor Schlierenzauer holte Bronze – Ammann flog souverän zu Gold» (Kleine Zeitung) Ein Schweizer stahl den ÖSV-Adlern die Show. Die überdimensionale Hornbrille ist verschwunden, den silbernen Mantel hat er ebenfalls abgelegt. Simon Ammann, dieser schelmische Bursch', der 2002 in Salt Lake City mit seiner Ähnlichkeit zum Magier-Lehrling alle verzaubert hatte, er macht heute auf John Wayne. (Kurier) ÖSV-Adler kommen mit blauem Auge davon - Ammann souveräner Olympiasieger. (Österreich) Schlieri rettet mit Bronze Ehre der Adler (Krone) Gold-Trick des Schanzen-Potter: Dieser kleine Schweizer ist mit allen Wassern gewaschen. Im Probedurchgang sprang Simon Ammann auf 108,5 Meter. Aus Lucke 18. Es war keine Machtdemonstration. Vielmehr hatte „Simi“, wie ihn seine Fans rufen, seine ganze Kraft in diesen Sprung gelegt. Und sein Plan ging auf, denn der Doppel-Olympiasieger von Salt Lake City 2002 beeindruckte die Jury so sehr, dass sie im ersten Durchgang gleich verkürzte. (...)Ammann war aber auch im Wettkampf eine Klasse für sich. (laola.at) «Ammann holt Gold, Uhrmann hat Pech» (Bild)

Pressestimmen zu Ammanns Sieg.

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Während die Schweiz feiert und von «Meisterstück» oder «Vogelmensch Simi» spricht, fragt man sich in Österreich, wie der 28-Jährige den ÖSV-Adlern einen Strich durch die Rechnung machte. «Laola.at» glaubt, dass die Entscheidung schon im Prodedurchgang fiel, weil die Jury daraufhin den Anlauf für den ersten Durchgang verkürzte. Immerhin steht wenig später: «Ammann war aber auch im Wettkampf eine Klasse für sich.»

Vielleicht war aber auch der Wachs an Ammanns Skiern ein entscheidender Grund für den Olympiasieg: «Der Schweizer Servicemann Gerhard «Gatsch» Hofer präparierte die Ski von Simon Ammann mit einem Wachs, das er bis zwei Tage vor dem Wettkampf gar nicht kannte. Der Österreicher bediente sich beim «Amtskollegen» des Langlauf-Teams.

In Kanada und den USA wird der Erfolg des Schweizers vor allem darum grösser behandelt, weil es die erste Medaille von Olympia 2010 war.

Am Samstag findet der Final auf der Grossschanze statt. Ammann könnte dort als erster Skispringer vier goldene Olympiamedaillen gewinnen.

Lesen Sie die Pressestimmen aus der Schweiz und Österreich in der obenstehenden Bildstrecke.

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  • nord bhf am 17.02.2010 06:53 Report Diesen Beitrag melden

    es ist aber so

    wo ist euer problem - es ist ein blick in den medaillenspiegel der sportler. und da hat tatsächlich kein schweizer sprtler eine chance da es in den starken ch disziplinen nur ca 2-3 medaillen gibt. dies wird im artikel auch gut aufgezeigt. der titel ist doch gut sonst würde wohl kaum einer den artikel lesen.

  • carlo aeple am 16.02.2010 09:59 Report Diesen Beitrag melden

    Simon Ammann

    Könnt ihr Pressefritzen (Reto Fehr) nicht einmal zufrieden sein mit dem was unsere Sportler schon leisten? Immer nur noch einen negativen Touch draufhauen, obwohl dies eine grosse Leistung ist???? Positive Meldungen sind soooo schwer zu verkaufen. Schämt euch !!!!!!!!

  • rolfi am 15.02.2010 19:00 Report Diesen Beitrag melden

    neid der besitzlosen!

    unglaublich diese mentalität ...ich würde den beruf wechseln

Olympia 2010 aktuell