Olympisches Eishockey-Turnier

27. Februar 2010 08:15; Akt: 27.02.2010 08:25 Print

Schweizer Schiris trotz guter Noten nicht im FinalSchweizer Schiris trotz guter Noten nicht im Final

von Klaus Zaugg, Vancouver - Obwohl unsere Eishockey-Schiedsrichter Danny Kurmann und Brent Reiber am Olympischen Turnier eine solide Leistung gezeigt haben, reichts fürs Finale trotzdem nicht. Das Spiel um Gold leiten die beiden kanadischen NHL-Refs Daniel O'Hallorand und Bill McCreary.

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Sowohl Brent Reiber (Bild) als auch Danny Kurmann überzeugte in Vancouver. (Bild: Keystone)

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Der Schweizer Reto Bertolotti amtiert beim Finale am Sonntag als Spiel-Supervisor. In dieser Funktion hat er die Schiedsrichterleistung zu beurteilen. Da steht die Frage im Raum: Wie haben eigentlich Danny Kurmann und Brent Reiber gepfiffen? Reiber und Kurmann haben je drei Spiele geleitet. Reiber pfiff Weissrussland gegen Schweden, Tschechien gegen die Slowakei und Tschechien gegen Lettland, Kurmann leitete die Partien Slowakei gegen Russland, Deutschland gegen Weissrussland und Schweden gegen Finnland.

Für Spiele in den Viertel- oder Halbfinals oder für den Final und das Bronzespiel reichte es nicht. Bertolotti sagt, dies liege nicht an den Leistungen. «Kurmann und Reiber haben beste Noten erhalten und waren mit ihren Leistungen auf dem Niveau der NHL-Schiedsrichter. Aber wenn es bei praktisch gleichen Leistungen um die Entscheidung geht, dann kommt der NHL-Schiedsrichter zum Zuge.»

Kurmann und Reiber werden auch bei der WM in Deutschland nicht dabei sein. «Es ist ein Grundsatzentscheid des Internationalen Verbandes, Schiedsrichter, die in Vancouver dabei sind an der WM nicht einzusetzen», sagt Bertolotti. Dafür wird die Schweiz an der WM in Deutschland mit den beiden Linienrichter Tobias Wehrli und Roger Arm vertreten sein.

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