Olympische Spiele

09. Februar 2018 02:50; Akt: 09.02.2018 04:17 Print

45 russischen Athleten bleibt Teilnahme verwehrt

Am Tag der Eröffnungsfeier ist es Tatsache: Der Internationale Sportgerichtshof CAS weist die zu Beginn der Woche eingereichten Klagen zurück.

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Wenige Stunden vor der Eröffnungsfeier hatten 45 russische Athleten und zwei Betreuer noch immer gehofft, an den Winterspielen teilnehmen zu dürfen. Wegen Verstössen gegen die Anti-Doping-Richtlinien bei den Winterspielen 2014 in Sotschi hatte ihnen das Internationale Olympische Komitee (IOK) die Einladung verweigert.

Am Freitagvormittag kurz vor 11.30 Uhr Ortszeit verkündete der Sportgerichtshof sein Urteil: Das dreiköpfige Ad-hoc-Kommission mit dem Schweizer Bernhard Welten, der ehemaligen australischen Skifahrerin Zali Steggall und der Kanadierin Carol Roberts wies die zu Beginn der Woche eingereichten Klagen zurück.

Unter den Klägern waren unter anderen die Olympiasieger Alexander Legkow (Langlauf), Viktor Ahn (Shorttrack), Anatoli Schipulin (Biathlon), Alexander Tretjakow (Skeleton) und Xenia Stolbowa (Eiskunstlauf).

168 Athleten unter neutraler Flagge

Damit bleibt es bei 168 Sportlern aus Russland, die für die 23. Winterspiele vom Internationalen Olympischen Komitee zugelassen worden sind. Diese Sportler starten unter neutraler Flagge und ohne Hymne als Olympische Athleten aus Russland. An der Eröffnungsfeier werden 80 Sportler erwartet.

Das IOK hatte in einem aufwendigen Prüfverfahren eine Selektion für russische Sportler getroffen. Aufgrund der Belege für organisierte Dopingmanipulationen bei den Winterspielen in Sotschi 2014 hatte das IOK im Dezember vergangenen Jahres das Nationale Olympische Komitee Russlands gesperrt. Demnach konnten russische Sportler nur per IOK-Einladung zu den Spielen nach Pyeongchang gelangen.


(20 Minuten/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • SonjaA am 09.02.2018 04:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frage

    Kann es sein, dass bei den Spielen irgendwie auch ein wenig Politik mitmischt?

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  • Herrcool.es am 09.02.2018 06:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So oder so...

    ... ein derart unwürdiges Schauspiel by the way: was geschieht mit Froome? Ich denke er wird nicht bestraft- ist ja kein Russe

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  • Bona am 09.02.2018 04:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Klare Sache

    Wer dopt ist raus.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Roman R. am 09.02.2018 13:27 Report Diesen Beitrag melden

    Politik?

    Habe eine interessante Reportage von Schwedischen JOURNALISTEN gesehen, die Interessantes über Medikamente der norwegischen Sportler zu berichten haben...

  • Der Denker am 09.02.2018 13:17 Report Diesen Beitrag melden

    USA und RUS sind auf gleichem Niveau

    Wieso dürfen denn US Sportler teilnehmen? Die sind ja auch gedopt, nur sagen sie, sie hätten innig ihre Freundin geküsst die Hustensirup trinkt ;-) Das Selbe ist nicht immer das Gleiche

    • Stöff am 09.02.2018 13:54 Report Diesen Beitrag melden

      Alle OAR sollten Startverbot erhalten!

      Nur noch zum Lachen! Was hat nun ein Einzelvergehen mit dem vom Staat, nicht Sportverband vom Staat, organisierten Doping zu tun? Und was hat eine nicht oder zu tief ausgesprochene Dopingstrafe mit einer korrekt ausgesprochenen Strafe zu tun? Der andere hat aber auch oder was? Mimimimi. So ein Kindergarten. Sie sind nicht dabei, richtig so. Das ganze mit den OAR hätte man sich ebenfalls sparen können.

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  • popi am 09.02.2018 13:07 Report Diesen Beitrag melden

    Neue Disziplin: Doping

    Pro Körpergewicht eine Einheit "Etwas" verabreicht bekommen und dann schauen wie weit er es noch schafft... GOTT, wären da viele Teilnehmer in dieser Kategorie.

  • andreas buck am 09.02.2018 12:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    die athleten sind die opfer

    wahnsinn. ein präsident der das doping fördert sollte sofort von seinem amt zurücktreten. absolut unsportlich.

  • Dismas am 09.02.2018 12:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Spitzensport ohne Doping Illusion

    Das Problem mit Doping ist, dass man nie alle erwischt. Erst kürzlich gab es hier einen Artikel wonach einer internationalen Studie verdächtig hohe Blutwerte nicht nur bei russischen Athleten, sondern auch bei Athleten aus Deutschland, Österreich, Norwegen und zu meinem Bedauern auch aus Finnland festgestellt wurden. Diese Werte seien auch für Spitzensportler zu hoch und liessen sich mit Training nicht erklären, sondern weisen auf Blutdoping hin. Wahrscheinlich waren auch Athleten dabei aus Nationen, die nicht erwähnt wurden. Fazit: Spitzensport ohne Doping geht offenbar nicht.