Bedrohter Vierbeiner

01. November 2012 05:08; Akt: 01.11.2012 08:12 Print

Drogenbosse wollen Spürhund abknallen

Schnüffelhund «Boss» von der Polizei von Rio de Janeiro hat offensichtlich einen zu guten Riecher. Weil er immer wieder Rauschgift aufspürt, wollen ihm die Drogenbosse jetzt an den Kragen gehen.

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Spürhunde der Polizei haben im Favela Jacarezinho in Rio de Janeiro einen Drogenfund gemacht.

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Einer der erfolgreichsten Schnüffelhunde von Rio de Janeiro, der braune Labrador «Boss», steht ganz oben auf der schwarzen Liste der Drogengangs. Die Polizei fing Funksprüche ab, in denen der Vierbeiner bedroht wird.

Die Drogenhändler sagten, dass sie auf «Marronzinho» (den kleinen Braunen) schiessen werden. «Sie wollten ihn töten», sagte der Vize- Chef der Polizeihundestaffel in Rio, Vítor Vale, am Dienstag (Ortszeit) in einem TV-Interview.

«Boss» war schon bei vielen Aktionen in Rios Armenvierteln, den Favels, erfolgreich, unter anderem bei Grosseinsätzen in den Favelas Complexo do Alemão, Rocinha und kürzlich in Manguinhos. Die Polizei hatte dort stets grosse Mengen Rauschgift beschlagnahmt.

Am Sonntag half der Labrador dabei, 300 Kilogramm Marihuana zu finden, die in einer Wand versteckt waren. Das ging den Drogenbaronen offensichtlich zu weit. Für «Boss» gelten nun verstärkte Sicherheitsvorkehrungen.

(sda)

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