Daheim ists am schönsten

05. Juni 2012 13:45; Akt: 05.06.2012 15:04 Print

Geparde flüchten aus Zoo – und kehren zurück

Unbekannte brachen die Tür zu ihrem Gehege auf. Das nutzten zwei Geparde in Salzburg zu einem Ausflug. Doch den Raubkatzen gefällt es in ihrer bekannten Umgebung besser.

storybild

Unsere Archivaufnahme zeigt Geparde im Basler Zoo. (Bild: Keystone/Thomas Jermann)

Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Zwei junge Geparden-Weibchen haben am Dienstag in den frühen Morgenstunden in Salzburg für grosse Aufregung gesorgt. Die beiden Raubkatzen waren in der Nacht aus ihrem Gehege im Zoo Salzburg ausgerissen. Die beiden Raubkatzen kehrten aber freiwillig in ihr Zuhause zurück. Die Tür zum Gehege war laut Zoo aufgebrochen worden.

Gegen 6.30 Uhr erhielt die Polizei einen Notruf, wonach sich auf einer Wiese in Anif nahe Salzburg Geparden befänden. Die Polizei verständigte sofort den Tiergarten, der Pfleger zum Gepardengehege schickte, wo die offene Tür und das Fehlen der beiden weiblichen Jungtiere bemerkt wurde.

«Raha» und «Juvi» gehören einem Wurf mit drei Katzen aus dem Vorjahr an. Sie sind fast ausgewachsen, halten aber noch engen Kontakt zur Mutter. Das hat auch zum glimpflichen Ausgang ihres «Ausfluges» beigetragen. Die Pfleger entdeckten die beiden Geparden kurz darauf auf der Wiese. Die Tiere sind den täglichen Umgang mit Menschen gewöhnt und verhielten sich recht ruhig. Auch die Polizei war mit rund zehn Streifen im Einsatz.

Keine Gefahr für Menschen

Das Muttertier, das ebenfalls das Gehege, nicht aber den Tiergarten verlassen hatte, rief nach den beiden Ausreissern. Diese folgten den Rufen denn auch und marschierten in Begleitung der Pfleger wieder Richtung Zoo. Damit sie wieder rasch ins Areal gelangen konnten, schnitt ein Schlosser ein Eisengitter der Zoomauer auf. Gegen 8.30 Uhr waren «Raha» und «Juvi» schliesslich wieder daheim in ihrem Gehege.

Laut Zoo-Tierarzt Jochen Lengger sind Geparden die harmlosesten Raubkatzen und von ihrem Körperbau nicht für die Jagd auf grosse Beutetiere geeignet. Eine Gefahr für Menschen habe zu keiner Zeit bestanden - Menschen passten nicht in das Beuteschema von Geparden.

(sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Rita Hoffmann am 05.06.2012 20:19 Report Diesen Beitrag melden

    Jugendliche Dummheit

    Leider passiert so etwas immer wieder. Oft sind es junge Leute, die sich der Tragweite ihres Handelns nicht bewußt sind. In den Zoos leben oft Arten, die in der freien Natur keine Chance mehr haben.

  • Balu am 05.06.2012 19:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Panther 

    Und was ist eigentlich aus unserem angeblichen Panther geworden?

  • Hannes am 05.06.2012 18:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schweiz nehmt euch ein Vorbild

    Bravo!!geht auch ohne abschiessen..

  • Paul Reim am 05.06.2012 17:36 Report Diesen Beitrag melden

    Aber Kinder schon...

    Geparden sind für Erwachsene Menschen keine Gefahr, kleine Kinder passen jedoch sehr wohl in ihr Beuteschema.

  • Topan S. am 05.06.2012 15:38 Report Diesen Beitrag melden

    Wie kann das sein

    Wie zur Hölle kann es sein, dass da einfach mal so jemand das Törchen zu einem Gepardengehege aufmachen kann?