Blinder Passagier

11. Oktober 2012 14:34; Akt: 11.10.2012 16:33 Print

Exotische Spinne krabbelt über Bio-Bananen

Beim Auspacken von Bio-Bananen haben Mitarbeiter eines deutschen Supermarkts eine nicht heimische Jagdspinne entdeckt. Solche Vorfälle dürfte es künftig häufiger geben.

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Rund sieben Zentimeter Durchmesser, der Körper fast so gross wie ein Zweifränkler: Diese exotische Jagdspinne steckte zwischen Bio-Bananen. (Bild: Augsburger Feuerwehr)

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Es klingt wie die urbane Legende «Spinne in der Yuccapalme». Doch für die Angestellten eines Lebensmittelgeschäfts in Gögglingen bei Ulm wurde sie am Dienstag Realität: Eine rund sieben Zentimeter grosse Spinne krabbelte urplötzlich aus einer Bananekiste.

Doch das Personal des Supermarkts in Göggingen liess sich von dem – potenziell gefährlichen – blinden Passagier nicht aus der Ruhe bringen. Ein Mitarbeiter fing die Spinne kurzerhand mit einem Glas ein und informierte die Augsburger Feuerwehr.

Ein Experte des Zoos Augsburg identifizierte das Tier später als Cupiennius Salei. Diese mittelamerikanische Jagdspinne ist nachtaktiv und lauert Insekten auf – wenn sie nicht gerade auf Europareise ist. Besonderes Merkmal: Sie bewegt sich schnell, aber unkoordiniert. Und: Ihr Gift ist für den Menschen ungefährlich.

Bio-Boom erhöht Überlebenschance

Es kommt immer wieder vor, dass sich exotische Achtbeiner in den Fruchtkisten aus Übersee verstecken. Dabei kann es sich durchaus um gefährliche Exemplare handeln, manche von ihnen verfügen über einen auch für den Menschen tödlichen Biss.

Laut der Augsburger Feuerwehr dürfte es in Zukunft häufiger vorkommen, dass exotische Tiere die lange Reise aus Übersee überleben. Ihr letzter entsprechender Einsatz ist gerade mal 14 Tage her. Der Grund seien Bio Lebensmittel. «Bio-Bananen werden nicht mehr begast. Deswegen überleben die Tiere die lange Reise einfacher», sagte der Pressesprecher gegenüber der «Augsburger Allgemeinen».


Eine Cupiennius Salei gönnt sich ein Häppchen:


Quelle:Youtube.com/unback

(kmo)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Cedric Rieser am 11.10.2012 17:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bekämpfung

    Man könnte sie doch einfach in ein Strombad Tauchen :)

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  • Kroko am 11.10.2012 16:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Giraffen etc.

    Buoo ich freu mich scho wenn Giraffen und Affen in der Schweiz gelandet sind!! :)

  • M.C. am 11.10.2012 19:00 Report Diesen Beitrag melden

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    Bio ist eben doch nicht so gut ;)

Die neusten Leser-Kommentare

  • M.C. am 11.10.2012 19:00 Report Diesen Beitrag melden

    Merke

    Bio ist eben doch nicht so gut ;)

  • oswald am 11.10.2012 18:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bio?

    Dass vermeindliche "Bio-Lebensmittel", welche über tausende von Kilometern per Schiff und/oder Flugzeug zu uns kommen, noch "Bio" genannt werden dürfen, ist mir irgendwie ein Rätsel... Und die Spinnen sind bei weitem nicht das einzige "Problem", welches durch die globalisierung auftaucht. Es werden massenhaft Tiere in jede erdenkliche Ecke der Welt transportiert und bedrohen dann die Einheimischen Tierarten...

  • Hans B. am 11.10.2012 18:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Harmlose

    Eine Frau in Amerika hatte mal ne Schwarze Witwe in ihren Trauben aus dem Supermarkt. Und je kleiner die Spinnen des to giftiger sind die Biester!

  • Hummel am 11.10.2012 18:36 Report Diesen Beitrag melden

    Normal

    Ich hab vor vielen Jahren mal im Hamburger Hafen bei den Bananaschuppen gejobt. Da war alles in den Stauden. Spinnen, Schlangen und eine Menge merkwürdiges anders Viehzeugs.

  • Cedric Rieser am 11.10.2012 17:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bekämpfung

    Man könnte sie doch einfach in ein Strombad Tauchen :)

    • Dr. Klugscheisser am 11.10.2012 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Nicht so klug

      Es ist möglich das sich toxische Stoffe bilden, wenn man Elektronen durch einen biologischen Köper fliessen lässt.

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