China

29. April 2013 11:06; Akt: 29.04.2013 11:46 Print

Regierung will keine Militär-Porsches mehr

Im Kampf gegen die Korruption greift Chinas neuer Präsident Xi Jingping gegen Luxuslimousinen mit Militärkennzeichen durch. Ein altes Privileg soll für immer abgeschafft werden.

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Keine Privilegien mehr: Ab sofort dürfen Luxusschlitten in China nicht mehr als Militärfahrzeuge angemeldet werden. (Bild: Keystone)

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Im Kampf gegen Korruption und Amtsmissbrauch verbietet die neue kommunistische Führung in China nun die Anmeldung von Luxusautos als Militärfahrzeug. In dem Land fahren viele Porsches, BMW und andere Limousinen mit Nummernschildern des Militärs, weil sie damit keine Maut zahlen, überall frei parken können und gefahrlos rasen dürfen. Nun müssen sich bis Mittwoch alle Militärfahrzeuge neu registrieren lassen; Luxuskarossen bleiben künftig aussen vor.

Dies geschieht auf Anordnung des neuen Staatspräsidenten Xi Jinping, der auch militärischer Oberbefehlshaber ist. Er hat der grassierenden Korruption in der kommunistischen Machtelite den Kampf angesagt, um Vorbehalte in der Bevölkerung abzubauen.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Küsche am 29.04.2013 12:16 Report Diesen Beitrag melden

    Hereos Entschluss

    Das ist ja kein hereos Entschluss in einem Land wo Milliarden Menschen bis zu 15 std. am Tag hart arbeiten müssen um zu Überleben.Wo die Ausnützung der Arbeitenden unter jeder Menschenwürde ist!!Aber wer weiss das schon wo der Journalismus in China unter regierungs Zensur steht!!

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  • Ich auch wollen am 29.04.2013 13:40 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Schritt in die richtige

    Richtung. Erst waren es Uhren und nun die Luxusautos gut so. Wer kann sich denn das dort leisten? Genau die Parteifunktionäre welche das Volk aus nutzen und unterdrücken. Wer hat wohl diese Autos den Leuten geschenkt? Einige aus Europa und USA?

  • robert am 29.04.2013 18:25 Report Diesen Beitrag melden

    aber !

    china funktiomiert in vielen Sachen besser als die Schweiz!

Die neusten Leser-Kommentare

  • robert am 29.04.2013 18:25 Report Diesen Beitrag melden

    aber !

    china funktiomiert in vielen Sachen besser als die Schweiz!

  • Ich auch wollen am 29.04.2013 13:40 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Schritt in die richtige

    Richtung. Erst waren es Uhren und nun die Luxusautos gut so. Wer kann sich denn das dort leisten? Genau die Parteifunktionäre welche das Volk aus nutzen und unterdrücken. Wer hat wohl diese Autos den Leuten geschenkt? Einige aus Europa und USA?

  • Werner am 29.04.2013 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    Wäre in der CH auch notwendig

    In der CH sind Luxusschlitten für Bundesräte, uebrigens auch auf 2. und 3. Fahrzeuge der Familie mit Gratis-Bundesbenzin, immer noch Nornalo.

  • Küsche am 29.04.2013 12:16 Report Diesen Beitrag melden

    Hereos Entschluss

    Das ist ja kein hereos Entschluss in einem Land wo Milliarden Menschen bis zu 15 std. am Tag hart arbeiten müssen um zu Überleben.Wo die Ausnützung der Arbeitenden unter jeder Menschenwürde ist!!Aber wer weiss das schon wo der Journalismus in China unter regierungs Zensur steht!!

    • nele am 29.04.2013 12:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      andere sichtweise

      15 std. damit es uns gut geht und wir günstige ware kaufen können.

    • Marius Keipp am 29.04.2013 12:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Auf den 2. blick

      welche firmen produzieren denn da? schau dir china mal genau an, dann wirst du verstehen wiso da manche dinge so sind wie sie sind

    • Alex R am 29.04.2013 13:44 Report Diesen Beitrag melden

      mal das grosse Ganze sehen...

      Zu Mao's Zeiten gabe es diese "bösen" Firmen nicht in China. Dafür über eine Milliarde arme Menschen. Die Meisten mussten täglich um ihr Essen ringen. Es gab Millionen von politischen Lagerhäftlingen und politische Massenmorde (Kulturrevolution). Inzwischen gibt es in China eine Mittelschicht von 250 Mio. Menschen denen es für dortige Verhältnisse gut geht. Würdest Du lieber bis in alle Ewigkeit Entwicklungsgelder senden?

    • Leser am 29.04.2013 16:26 Report Diesen Beitrag melden

      @nele

      Das Problem sind wohl eher die Milliardengewinne gewisser Unternehmen. Man könnte den Arbeitern faire Löhne zahlen und die Preise der Produkte senken.

    • Johna Müller am 29.04.2013 18:30 Report Diesen Beitrag melden

      Antwort

      Ihr habe keine Ahnung von China. Nur wenige arbeiten 15 Stunden. Normal sind 8 Stunden wie bei uns. Ich war 6 Jahre dort und habe Betriebe geführt.

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  • Anthony am 29.04.2013 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Naja

    Naja auf der einen Seite gut für China. Doch als liberaler Mann sollte man statt dessen viel lieber die Höchststrafe für Korruption einführen statt dies zu verbieten.. (solange sie den Wagen ja selber bezahlen)

    • seppi am 29.04.2013 12:10 Report Diesen Beitrag melden

      todesstrafe...

      wird in china auf korruption ausgesprochen, da sind wir (glüklicherweise) weit davon entfernt. p.s. das schweizer militär hat auch einen lamborgini und einen ferrari, angeblich für besondere einsätze, nur welche frag ich mich!

    • Meinhard Stark am 29.04.2013 12:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Ok....?

      Du weisst aber schon, das die Höchststrafe in China immer noch die Todesstrafe ist?

    • Swissbay am 29.04.2013 13:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Boden- Luftoffensive

      Ferrari und Lambo .... um die Kampfjets vom Boden aus adäquat im Einsatz zu unterstützen ;-)

    • Neugieriger am 29.04.2013 13:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Militärsportwagen

      Gibt's eine Referenz für den Schweizer Militär-Ferrari? Klingt spannend aber (wohl deshalb) auch irgendwie unwahr

    • Dänu am 29.04.2013 13:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @seppi

      Und von wo hast du das?

    • Stefan am 29.04.2013 13:27 Report Diesen Beitrag melden

      Die Hard 4.0 ?

      und dann die feindlichen jets mit dem Lambo abschiessen à la Stirb langsam 4 oder wie?

    • Fachoffizier am 29.04.2013 13:31 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht Lügen!

      @Seppi. Selten so ein Bockmist gehört. Die Schweizer Armee (wie auch die gesamte Bundesverwaltung) hat defintiv keine Lambos oder Ferrari (völlig unbraubar für Mil). Die einzigen "Luxusautos" sind gepanzerte Merceds Staatslimos und diese werden wenn sie vom Militär gefahren werden vom SDBR ( Schutzdetachement Bundesrat) der Militärpolizei gefahren die daneben auch 8x8 Piranhas fährt. also bitte nicht so ein Stuss verzapfen..

    • reto schüpbach am 29.04.2013 13:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      lach mal wieder

      klar...und eine flugzeugträger haben wir auch, getarnt auf dem bodensee... lol!!

    • Fachoffizier am 29.04.2013 15:13 Report Diesen Beitrag melden

      Dummes Gewäsch.

      Hallo Seppi: Bitte erzäl nicht so einen verlogenen Schwachsinn. Das Schweizer Militär hat definitiv KEINE Luxuskarossen. (ausgenomen die gepanzerten Mercedes Des Schutzdetachement Bundesrat der Militärpolizei). Lambo und Ferari sind zudem völlig ungeerignet für Militäraufgaben. Also wenn man keine ahnung hat (wie Du) besser mal die Klappe halten.

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