20 Millionen Franken

14. September 2012 22:32; Akt: 14.09.2012 22:33 Print

Der Lottogewinn wartete im Müll

Nur wegen eines geplatzten Coiffeurtermins spielte er Lotto – den Gewinnschein warf er in den Müll. Noch selten wurde jemand so abenteuerlich zum Lottomillionär, wie ein Teilnehmer aus Neuseeland.

storybild

Weil sein Friseur nicht mehr geöffnet hatte, erhielt ein junger Neuseeländer statt einem Haarschnitt über 20 Millionen Franken. (Bild: Colourbox.com)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die meisten Lottogewinner erfahren im TV von ihrem Gewinn und lösen ihren Schein anschliessend auf schnellstem Weg ein. So viel Glück war einem Lottogewinner aus Neuseeland nicht beschieden. Sein Weg zum grossen Reichtum war eine regelrechte Zitterpartie.

Dass er überhaupt Lotto spielte, hatte der Glückspilz einem gewaltigen Zufall zu verdanken. Und seinem Coiffeur, der sein Geschäftshaus mit einer Lottobude teilt. Weil das Friseurgeschäft bereits geschlossen war, als der Mann es aufsuchte, investierte dieser das Geld in seinem Portemonnaie statt in einen neuen Haarschnitt in einen Lottoschein, berichtet «TVNZ».

Schein mit falscher Ziehung verglichen

Zwar überprüfte er seine Zahlen nach der Ziehung, vermeintlich aber vergebens. Deshalb schmiss er seinen Lottoschein kurzerhand in den Müll.

Erst als der junge Mann am nächsten Tag hörte, dass der millionenschwere Gewinn nicht eingefordert worden war, holte er seinen Lottoschein nochmals hervor, wie «Fairfax News» am berichtete. Und siehe da – plötzlich stimmten seine Tipps aufs Haar mit den Gewinnerzahlen überein. Anscheinend hatte er zuvor die falsche Ziehung angesehen.

«Als ich realisierte, dass ich der Gewinner war, wurde mir schlecht und ich hatte eine schlaflose Nacht. Ich starrte nur noch auf den Lottoschein und fragte mich, ob er real war», gibt der Glückspilz, der anonym bleiben will, gegenüber «TVNZ» zu Protokoll. Wie real der Schein war, merkte er spätestens bei dessen Einlösung: Neben mehr als 25 Millionen neuseeländischer Dollar in bar gewann der junge Mann unter anderem auch einen Lamborghini Gallardo, einen Audi Q7 und einen Reisegutschein.

(jbu/sda)