Sparsam jetten

20. April 2012 22:47; Akt: 20.04.2012 22:47 Print

Einmal um die ganze Welt im LeichtflugzeugEinmal um die ganze Welt im Leichtflugzeug

Ein Pilot, sieben Kontinente und 60 Länder: Der Slowene Matevz Lenarcic umrundete mit einem Ultraleichtflugzeug den Globus. Nach knapp 100'000 Kilometern wurde er mit Applaus am Flughafen von Ljubljana empfangen.

Der TV-Player benötigt einen aktuellen Adobe Flash Player: Flash herunterladen
(Quelle: AP Television) Im Grossformat auf dem Videoportal Videoportal
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Alle Kontinente, 60 Länder, 120 Nationalparks, die höchsten Berge der Welt, drei Ozeane und die Antarktis: Der Slowene Matevz Lenarcic umrundete als erster Mensch der Welt den Erdball mit einem Ultraleichtflugzeug. Nach der Landung am Donnerstag wurde der Pilot und Biologe von zahlreichen Zuschauern mit Jubel und Applaus auf dem Flughafen von Ljubljana empfangen.

Der Flug sei «ohne Probleme» verlaufen, berichtete Lenarcic an der anschliessenen Medienkonferenz. «Ich habe mein Ziel nicht erreicht, weil ich mich nicht von einem Ziel abhängig gemacht habe», sagte der 53-Jährige.

So wenig Treibstoff wie möglich

Lenarcic wollte auf seiner rund dreimonatigen Reise so wenig Treibstoff wie möglich verbrauchen. Ihm sei der Weg wichtig gewesen. Der Wissenschaftler war Anfang Januar mit seinem nur 290 Kilogramm schweren Flugzeug gestartet. Auf seinen Flügen machte er Luftaufnahmen und mass die Konzentration von Schadstoffen in der Luft.

Das Projekt wurde vom slowenischen Leichtflugzeughersteller Pipistrel unterstützt, der 2011 den Preis für umweltfreundliche Luftfahrt von der US-Raumfahrtbehörde NASA erhielt. Das zwei Millionen Euro teure Vorhaben geht auf eine Initiative Lenarcics zurück, der bereits 2004 die Welt mit einem Motorsegler umrundete.


(dga/sda)

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
  • Jean-Pierre Z. am 21.04.2012 17:50 Report Diesen Beitrag melden

    Schnee von gestern...

    Haben 2 Schweizer bereits 2010 gemacht. Schaut Euch mal im Web "Azimut 270" an

  • Romands am 21.04.2012 17:39 Report Diesen Beitrag melden

    Schon gemacht!!!

  • Andy M am 21.04.2012 14:17 Report Diesen Beitrag melden

    Wer nicht fliegt schon die Umwelt!

    Braucht es gar nicht, den wer für den Umweltschutz ist der fliegt schon gar nicht. Aber dieser Flug zeigt genau wieder einmal man macht Werbung für ein Ultraleicht Flugzeughersteller und um das Gewissen zu beruhigen wird noch etwas Umweltschutz hinein verpackt weil es sich besser vermarkten lässt. Wie scheinheilig doch die Menschheit geworden!