Australien

02. November 2017 16:56; Akt: 03.11.2017 13:02 Print

Mord auf Bucket List – 26-Jährige tötet Teenager

Eine Engländerin hat einen 18-jährigen Autisten ermordet. Vor einem Arbeitskollegen soll sie sich mit der Tat gebrüstet haben.

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In Australien hat eine Frau einen Jugendlichen erstochen, weil sie «Mord» auf ihrer Bucket List abhaken wollte. Die 26-jährige Jemma Lilley habe den 18-jährigen Aaron Pajich mit einem Kabel gewürgt, bis dieses gerissen sei. Darauf habe sie dreimal auf ihn eingestochen und dann die Leiche vergraben und die Stelle mit Beton und Fliesen zugedeckt, wie der «Mirror» schreibt.

Zuvor hat sie das Opfer, das an Autismus litt, zu sich nach Hause gelockt, wie sie vor Gericht aussagte. Als Grund für die Tat gab die Engländerin an, sie habe jemanden töten wollen, bevor sie 25 Jahre war. Eine Bucket List ist eine Liste von Dingen, die der Verfasser tun möchte, bevor er das Zeitliche segnet.

Euphorisch nach dem Mord

Die Frau sagte aus, sie sei nach dem Mord so euphorisch gewesen, dass sie sich vor einem Arbeitskollegen damit gebrüstet habe. Auch soll sie stolz auf ihre Tat gewesen sein, weshalb sie sich nicht zurückhalten konnte, damit beim Arbeitskollegen anzugeben.

Das australische Gericht hat Lilley des Mordes schuldig gesprochen. Auch die Mitbewohnerin der Frau ist verurteilt worden. Lilley war vor sechs Jahren von England nach Australien gezogen und soll schon seit ihrer Jugend von scharfen Messern fasziniert gewesen sein – ebenso vom Gedanken, eine Serienmörderin zu sein.

(oli)