Noch zwei vermisst

27. Februar 2012 19:05; Akt: 28.02.2012 13:30 Print

Neunstöckiges Wohnhaus stürzt komplett ein

In der südrussischen Stadt Astrachan ist ein Gebäude nach einer Gasexplosion zerstört worden. Acht Menschen sind dabei ums Leben gekommen, mindestens zwölf wurden verletzt.

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Nach einem Hauseinsturz im Süden Russlands sind am Montag mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des örtlichen Katastrophenschutzministeriums stürzte das neunstöckige Wohnhaus am Montag in der Stadt Astrachan nach einer Gasexplosion in sich zusammen.

Ein Dutzend weiterer Menschen gelte noch als vermisst, erklärte der Vize-Gouverneur der Region Astrachan, Konstantin Markelow, am Montag. Zwölf Bewohner wurden demnach verletzt, sieben von ihnen mussten im Spital behandelt werden. Zwei Menschen wurden noch vermisst.

Eine Vertreterin des örtlichen Untersuchungsausschusses, Anna Konlajewa, berichtete dem Sender NTW, zunächst seien nur die unteren Stockwerke von der Wucht der Explosion zerstört worden.

Als Anwohner begannen, den Verletzten und Verschütteten zu Hilfe zu eilen, sei plötzlich das ganze Gebäude in sich zusammengesackt. Unter den Verletzten seien auch zwei Kinder, die allerdings nicht in Lebensgefahr schwebten, hiess es vom Gesundheitsministerium. Der Zustand von zwei Erwachsenen sei dagegen kritisch. Insgesamt seien fast 20 Wohnungen zerstört worden.

Stimmen unter den Trümmern

Die Nachrichtenagentur Interfax berichtete, dass die Rettungskräfte unter den Trümmern Stimmen hörten und versuchten, die Verschütteten zu befreien. Ein Bergungsteam sei vor Ort, zwei Flugzeuge mit Verstärkung und Material seien auf dem Weg, sagte ein Vertreter des Katastrophenschutzministeriums der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Am Abend traf Katastrophenschutzminister Sergej Tschoigu am Unglücksort ein, um die Rettungsmassnahmen zu koordinieren, wie die Agentur berichtete. Ministerpräsident Wladimir Putin ordnete die Einsetzung eines Regierungskomitees an, um den Vorfall zu untersuchen.

Ursache unklar

Die Ursache für die Explosion war zunächst unklar. Ermittler erklärte, in einem Geschäft im Erdgeschoss sei eine Gasflasche explodiert. Nach Medienangaben schlossen sie aber auch nicht aus, dass es sich um einen Selbstmordversuch gehandelt habe.

Erst Anfang Januar waren bei der Explosion zweier Gasflaschen in einem Moskauer Restaurant zwei Menschen getötet und über 30 verletzt worden. Am 19. Februar kamen zwei weitere Menschen ums Leben, als sich in einem anderen Restaurant nahe der Hauptstadt eine Gasexplosion ereignete. Dutzende Menschen wurden dabei verletzt.

(Quelle: YouTube/AP)

(bee/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • spot(t)lite zh am 27.02.2012 20:50 Report Diesen Beitrag melden

    Möglich ?

    Es würde mich nicht überraschen, wenn sich die Bewohner geweigert haben, Putin zu wählen...

  • Peter Pan am 28.02.2012 07:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Batteriehaltung

    Das sieht ja aus, wie aufeinander gestellte Container. Arme Mieter in dieser Mietbatterie.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter Pan am 28.02.2012 07:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Batteriehaltung

    Das sieht ja aus, wie aufeinander gestellte Container. Arme Mieter in dieser Mietbatterie.

  • spot(t)lite zh am 27.02.2012 20:50 Report Diesen Beitrag melden

    Möglich ?

    Es würde mich nicht überraschen, wenn sich die Bewohner geweigert haben, Putin zu wählen...