Ariana Grande

23. Mai 2017 05:46; Akt: 23.05.2017 06:38 Print

«Aus tiefstem Herzen: Es tut mir so leid»

Während der Zugabe ihres Konzertes hat eine Explosion 19 Menschen getötet. Popstar Ariana Grande, die selbst unverletzt blieb, ist erschüttert.

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Das Konzert findet auf dem Cricketgelände von Old Trafford statt: Die Vorbereitungen sind im Gange. (1. Juni 2017) Drei Verdächtige sind wieder frei: Bewaffnete Spezialeinheit der britischen Polizei an einem Bahnhof in London. (25. Mai 2017) Will für die Opfer Geld sammeln: Ariana Grande tritt am Sonntag erneut in Manchester auf. (Archiv) Letztes Foto: Dieses Bild, das die Polizei veröffentlicht hat, zeigt Abedi kurz vor dem Anschlag. Solidarität: Das Tattoo soll den Opfern auch finanzielle Hilfe sichern. (26. Mai 2017) Die Leute seien Schlange gestanden, um ein Tattoo stechen zu lassen, erklärt ein Künstler aus Wigan (Greater Manchester). Hat ihr wohl das Leben gerettet: Das iPhone, mit dem eine 45-jährige Mutter im Moment des Anschlags telefonierte, lenkte einen Bombensplitter ab. Königlicher Besuch bei den verletzten Kindern: Queen Elizabeth II (r.) spricht mit der 12-jährigen Amy Barlow und ihrer Mutter im Kinderspital von Manchester. (25. Mai 2017) Auch der 14-jährigen Evie Mills und ihren Eltern stattete die Königin von England einen Besuch ab. Ebenso der 15-jährigen Millie Robson und deren Mutter. 60 Sekunden Stille: Um 11 Uhr wurde in ganz Grossbritannien eine Schweigeminute eingelegt. Menschen versammeln sich auf dem St Ann's Square im Zentrum von Manchester. Aufnahmen einer Sicherheitskamera sollen den mutmasslichen Selbstmordattentäter von Manchester beim Kauf eines Rucksacks zeigen. (19. Mai 2017) Nach dem Anschlag in Manchester: Ariana Grande sagt ihr Konzert in Zürich am 5. Juni ab. Die Bewohner der Stadt rücken zusammen: Trauernde bei einer Kundgebung im Zentrum von Manchester. (23. Mai 2017) Kerzen und Botschaften in Manchester zum Gedenken an die Opfer. Ein Mann legt eine Rose nieder. Täter identifiziert: Forensiker durchsuchen das Gelände um das Haus, in dem Salmon Abedi gewohnt hat. (23. Mai 2017) «Wir haben einen Job zu erledigen»: Der Trainer von Manchester United, José Mourinho, in Stockholm. (23. Mai 2017) Offenbar handelt es sich bei Abedis Haus um den Ort, wo die Polizei am Morgen eine kontrollierte Explosion vorgenommen hat. Einkaufszentrum evakuiert: Menschen vor dem Arndale Shopping Center in Manchester am Tag nach dem Anschlag am Konzert von Ariana Grande. (23. Mai 2017) Gerüchten zufolge war der Evakuierung eine Bombendrohung vorausgegangen. Polizisten auf einer Brücke am Victoria-Bahnhof in Manchester. Angespannte Sicherheitslage: Polizisten patrouillieren in der Nähe der Manchester Arena. Der Attentäter war unter den Opfern: Forensiker verlassen die Manchester Arena. (23. Mai 2017) Das Gebiet um die Manchester Arena und den Bahnhof Victoria Station bleibt während der forensischen Untersuchungen gesperrt. Ein Polizist sucht die Umgebung ab. Überlebende versuchen sich zu fassen. Der Polizeichef von Manchester informiert. Während des letzten Songs ertönt ein lauter Knall: Polizei und Konzertbesucher vor der Manchester Arena. (22. Mai 2017) Explosion in Manchester: Die Polizei riegelt das Gebiet um die Konzertarena ab. (22. Mai 2017) Die Polizei ist auf dem Weg zum Veranstaltungsort. (22. Mai 2017) Noch ist das Ausmass der Explosion unklar. Zu Beginn war auch nicht klar, ob es sich um einen Anschlag oder einen andersartigen Vorfall handelt. (22. Mai 2017) Die Lage ist laut Polizei unübersichtlich. (22. Mai 2017) Die Bevölkerung von Manchester ist aufgerufen, den Bereich um den Veranstaltungsort zu meiden. (22. Mai 2017) Panik in Manchester: Fans von Ariana Grande rennen aus dem Konzertsaal. (22. Mai 2017) Bild: Screenshot Twitter Laut einem Sprecher geht es ihr gut: Ariana Grande bei einem Konzert. (Archivbild) Die Polizei meldete zunächst einen «schwerwiegenden Vorfall» an einem Konzert von Ariana Grande. (Archivbild)

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US-Popstar Ariana Grande hat sich nach dem mutmasslichen Anschlag nach ihrem Konzert in der englischen Stadt Manchester erschüttert gezeigt. «Aus tiefstem Herzen, ich bin so so traurig. Ich habe keine Worte», schrieb die Sängerin am Dienstag beim Kurzbotschaftendienst Twitter.

Laut dem Peoplemagazin TMZ setzt die Sängerin ihre «The Dangerous Woman Tour» bis auf weiteres aus. Die Durchführung ihres nächsten Konzerts am Donnerstag in London ist zuvor schon ungewiss gewesen, weil es ein Sicherheitsrisiko geben könnte und weil die Sängerin nicht in der nötigen Verfassung sein könnte.

Die 23-jährige amerikanische Popsängerin Ariana Grande ist ein Phänomen in den sozialen Netzwerken, sie hat 105 Millionen Abonnenten bei Instagram, beim Kurznachrichtendienst Twitter sind es 45,6 Millionen. Ihre Fans, die sich selbst zum Teil stolz «Arianators» nennen, kommentierten die Geschehnisse bestürzt.

Am Montagabend hatte sich bei ihrem Konzert in der Manchester Arena mindestens eine Explosion ereignet. Dabei waren 19 Menschen getötet und rund 50 weitere verletzt worden. Die Polizei behandelt den Vorfall nach eigenen Angaben vorerst wie einen Terroranschlag, bis weitere Erkenntnisse vorliegen.

(chk/afp)