Täter minderjährig

03. September 2012 15:11; Akt: 03.09.2012 15:14 Print

Höchststrafe für «Facebook-Mord»

Ein Gericht in den Niederlanden hat den Haupttäter im sogenannten «Facebook-Mord» zu einem Jahr Jugendgefängnis und drei Jahren Zwangstherapie verurteilt.

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Das Opfer Joyce: Weil sie Gerüchte über Facebook verbreitete, musste sie sterben. (Screenshot/Radio Netherlands Worldwide/NOS)

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Im sogenannten «Facebook-Mord» in den Niederlanden hat das Gericht in Arnheim am Montag die Höchststrafe verhängt. Der 15 Jahre alte Angeklagte wurde wegen Mordes und versuchten Totschlags zu einem Jahr Jugendgefängnis und drei Jahren Zwangstherapie in einer Anstalt für Straftäter verurteilt.

Dabei handelt es sich um die Höchststrafe für jugendliche Straftäter. Der damals 14-jährige Junge hatte im Januar ein Mädchen getötet, weil dieses auf Facebook Gerüchte verbreitet haben soll.

Mord wühlte auf

Angeheuert wurde der Täter vermutlich von zwei anderen Jugendlichen. Das Verfahren gegen diese möglichen Anstifter wird im Oktober fortgesetzt.

Das Mädchen starb fünf Tage nach der Attacke im Spital. Bei dem Angriff war der Vater des Mädchens verletzt worden. Der spektakuläre Fall - in den Niederlanden «Facebook-Mord» genannt - hatte das Land schwer erschüttert.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • härtere strafen für mörder-mann am 03.09.2012 16:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    gerechtigkeit

    verdammt nochmal! ist doch egal wie alt ein täter ist! mind. 5 jahre jugendknast und weitere 10 jahre psychische betreuung!

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  • Law abiding citizen am 03.09.2012 15:32 Report Diesen Beitrag melden

    Höchststrafe?!?

    Die Strafen sind einfach ein Witz. Für das dass ein Menschenleben absolut sinnlos genommen wurde eine "Höchststrafe" von insgesamt 4 Jahren, da wirds mir übel.

  • Carla am 03.09.2012 18:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vorbeugen - besser als heilen

    Wäre nicht Prävention sinnvoller? Testläufe in Kindergärten und Vorstufen haben gezeigt, dass recht gute Ergebnisse erzielt werden indem Situationen nachgespielt werden. So könnte jeder Art von Mobbing entgegengewirkt werden. Jedes Opfer ist eines zuviel!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Roman am 03.09.2012 19:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unverständlich

    Das ist doch einfach keine Strafe! Die Jugendgesetze müssen dringend überdacht werden. Bei solchen Kapitalverbrechen darf doch das junge Alter nicht vor einer gerechten Strafe schützen! Mit 15 weiss man was man tut!

    • Albrecht am 06.09.2012 12:56 Report Diesen Beitrag melden

      Schon recht

      Gerade jungen Menschen sollte man noch eine Chance geben und sie nicht für den Rest ihres noch langen Lebens wegsperren. Bedenken Sie auch, dass Mörder eine sehr kleine Rückfallquote haben, und der Junge dazu angestiftet wurde, z.T. mit massivem Druck.

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  • mike am 03.09.2012 18:59 Report Diesen Beitrag melden

    lächerlich

    lächerlich eine solche strafe...

  • Null Verständnis am 03.09.2012 18:52 Report Diesen Beitrag melden

    Schweiz-Niederlande

    Und da regt sich noch einer über die Schweizer-Kuscheljustiz auf?!

  • Carla am 03.09.2012 18:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vorbeugen - besser als heilen

    Wäre nicht Prävention sinnvoller? Testläufe in Kindergärten und Vorstufen haben gezeigt, dass recht gute Ergebnisse erzielt werden indem Situationen nachgespielt werden. So könnte jeder Art von Mobbing entgegengewirkt werden. Jedes Opfer ist eines zuviel!

  • Samira M am 03.09.2012 18:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Massenmörder müssen sich nur dumm anstellen dann werden sie als unzurechnungsfähig abgestempfelt und müssen somit auch nicht in den knast... Das ist unfair! Egal wie dumm man ist man muss seine Tat absitzen und zwar im Knast!

    • Sigmund Freud am 06.09.2012 13:00 Report Diesen Beitrag melden

      Massenmörder?

      Das hier ist kein Massenmörder, und er wurde dazu angestiftet und hat das nicht aus Freude am Morden getan. Er wollte sogar aussteigen, wurde aber unter Druck gesetzt. Es lohnt sich schon, etwas genauer hinzuschauen und die Tat und deren Hintergründe zu verstehen, um sie richtig einschätzen zu können. Zudem ist Knast eine "leichtere" Strafe als Verwahrung in einer psychologischen Einrichtung auf unbestimmte Dauer.

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