Rettung dank Not-OP

21. Juni 2012 16:15; Akt: 21.06.2012 16:15 Print

Kampfhund beisst Österreicher Penis durch

Mit Sigmund G. will kein Mann tauschen. Ein Hund attackiert ihn und haut seine Zähne in sein bestes Stück, bis es fast abfällt. «Die Hoden sind frei gelegen», erzählt der 61-Jährige.

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Sigmund G. macht sich auf zum Hauptplatz in Linz, wie jeden Tag will er am Kiosk Zigaretten und die Zeitung kaufen. Als er sein Velo abschliesst, geschieht es. «Ich habe nur einen Schatten gesehen, da ist mir auch schon der grosse Kopf eines Hundes mitten ins Zentrum gefahren», erzählt der Rentner den «Oberösterreichischen Nachrichten». Er spricht im Spitalbett liegend - denn der Kampfhund hat ihn voll erwischt.

Gespürt hat er gottlob nicht viel, «nur ein leichtes Brennen». Dennoch wird er sofort in den Spital transportiert. Die Operation dauert mehrere Stunden lang. Schliesslich gelingt es den Ärzten, das beste Stück des Mannes zu retten.

«Dann ist es in drei Minuten aus»

«Mein Penis wurde durchgebissen. Die Hoden sind frei gelegen», erzählt der 61-Jährige. «Jetzt bin ich halt beschnitten und habe ein Loch im Penis, aber alles andere wird wieder», sagt Sigmund G. mit einem leichten Grinsen.

Der Hund und sein Besitzer sind verschwunden. Laut Passanten soll es sich um einen Kampfhund ohne Halsband gehandelt haben, schwarz-braun und etwa kniehoch.

G. hofft, dass das Tier gefunden wird. Es gehe ihm nicht um Schmerzensgeld. «Aber was ist, wenn der Hund ein Kind anfällt oder bei mir die Hauptschlagader erwischt?», fragt er, «dann ist es in drei Minuten aus.»

(rme/sda)