Tierpark Berlin

07. März 2017 10:05; Akt: 07.03.2017 12:42 Print

Kleiner Eisbär Fritz ist tot

Tierpfleger haben gestern den vier Monate alten Eisbären Fritz apathisch in seinem Stall gefunden. Wenig später ist er gestorben.

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Der Liebling des Tierpark Berlin, der kleine Eisbär Fritz, ist gestorben. Noch bevor ihn die Öffentlichkeit einmal sehen konnte, musste er gestern Morgen auf die Intensivstation gebracht werden. Tierpfleger hatten ihn träge im Stall bei seiner Mutter Tonja gefunden.

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Woran genau Fritz litt, ist unklar. Die Blutwerte zeigten aber besorgniserregende Leberwerte. Der Junge sei mit einem speziellen Antibiotikum und Schmerzmitteln behandelt worden. Doch die medizinische Hilfe kam zu spät. Gestern Abend um 20 Uhr hörte er auf zu atmen, wie «Bild» berichtet.

Im November gebar Eisbärin Tonja Zwillinge. Eines der Babys starb jedoch kurz nach der Geburt. Fritz überlebte. Er war der erste Eisbärennachwuchs seit mehr als 20 Jahren im Berliner Tierpark.


Fritz war der Star im Berliner Zoo.

Video: AFP

(vbi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Buebi Stansstad am 07.03.2017 10:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kaputte gesellschaft

    ach, viele weltverbesserer hier...... laufen mit pelzkragen rum und verteufeln zoo's, welche ohne zweifel zur aufklärung und arterhaltung beitragen. aber wenn dann mal wieder ein bär oder ein wolf in die schweiz einwandert, dann schreien sie laut nach einer abschussbewilligung, weil der natürliche jagdinstinkt der tiere der profitgier der menschen im wege steht. fritzchen, vielleicht hast du wirklich der bessere weg eingeschlagen. RIP

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  • LillyFee am 07.03.2017 10:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    RIP

    Ruhe in Frieden kleiner, süsser Fritz. Jetz kannst Du mit Deinem Zwilling im Himmer spielen.

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  • Tierfreundin am 07.03.2017 10:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lebewohl kleiner Bär

    Diese Nachricht macht mich sehr traurig, auch wenn man immer damit rechnen muss, dass so ein kleiner Pelzknäuel sterben kann. Auch für die Bärenmutter bestimmt sehr traurig. Bären in der Natur können besser mit so einem Verlust umgehen. Sind sie aber in Gefangenschaft wird es schwerer, zumal die Mutter eine Aufgabe hatte. Lebewohl kleiner Fritz dein Leben war kurz, aber du bist über die Regenbogenbrücke zu deinem Zwilling gegangen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Patty am 08.03.2017 16:48 Report Diesen Beitrag melden

    06-17= über 20 ?

    mehr als 20 Jahre ? Knut wurde am 5.12.06 geboren, also nichts von wegen 20 Jahre

  • Regula R am 08.03.2017 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    Mal alles kontrollieren

    Ob es in der Nähe dieser Gehege Gasvorkommen hat, oder sonst Giftiges, wie es vorkommt, wenn alte Müllhalden zugedeckt werden und darauf später "Familiengärten" entstehen, wie bei uns?

  • Alma am 08.03.2017 07:29 Report Diesen Beitrag melden

    Tiere

    Niemand, der Tiere mag, besucht einen Zoo. Oder ist das so eine "Tierliebe" wie zum Fleisch auf dem Teller?

  • Bibi am 07.03.2017 22:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Das ist doch in der Natur normal, dass wenn ein junges Tier von der Mutter verstossen wird, etwas nicht in Ordnung ist mit dem. Warum müssen wir Menschen uns immer in die natürlichste Sache der Welt einmischen und versuchen die Welt zu verbessern. Schenkt doch lieber mal einem Obdachlosen eine warme Mahlzeit oder ist der jöh Effekt zu klein???

    • Timo am 08.03.2017 15:44 Report Diesen Beitrag melden

      Überlegen...

      leider ist entspricht es aber nunmal nicht der Natur, wenn ein eingesperrter Eisbär Junge kriegt.

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  • Noelle Robert am 07.03.2017 22:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Besser tot

    Besser tot als zur Belustigung der Menschen ein lebenlang auf denselben Quadratmeter leben zu müssen. Bei einem Menschen würde man aufschreien! Von wegen Arterhaltung.... da lachen die Hühner. Löst das Problem vor Ort. Würde aber bedeuten dass Mensch von seinem hohen Ross auf einen Esel umsteigen müsste.