Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
L. A. verbietet Tüten
24. Mai 2012 21:21; Akt: 25.05.2012 08:46 Print
Kein Plastik soll den Strand von Malibu plagen
Sorgenkind Plastik: Während die Millionen-Metropole Los Angeles Plastiksäcke verbietet, wächst der «Great Garbage Patch» im Pazifik weiter an.

Ein Junge sammelt Plastikmüll, der vom Meer an den Strand gespült worden ist. (Bild: Reuters)
Die Menge von Mikroplastik in den Meeren ist laut Forschern in den vergangenen 40 Jahren um das Hundertfache gestiegen. Bekannt geworden ist das Phänomen auch durch den «Great Pacific Garbage Patch» – ein gigantischer Strudel aus Plastikmüll im Nordpazifik zwischen Asien und der US-Westküste, der laut Beobachtungen so gross ist wie Westeuropa. Anfang 2008 wurde berichtet, dass etwa 100 Millionen Tonnen Kunststoffmüll in dem gigantischen Strudel zirkulieren.
Infografik Ökologischer FussabdruckUmwelt-KatastrophenKein sichtbarer Teppich
«Die Weltmeere sind sozusagen plastifiziert. Überall findet man Plastikabfälle», so Marcus Eriksen, Leiter einer Expedition, die gegenwärtig den Plastikstrudel durchkreuzt. Dieser ist zwar kein zusammenhängender sichtbarer Teppich, deswegen aber umso schädlicher für die Umwelt: Er besteht zumeist aus kleinen und kleinsten Teilen, die auch von Meerestieren verschluckt werden und immer mehr das natürliche Plankton ersetzen.
Forscher fanden in neun Prozent aller untersuchten Fische Plastik im Magen – hochgerechnet verschlucken diese jährlich
(trx)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 12 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt


















Nehmt Stoffbeutel
Auch die Wasservögel sind durch diesen Plastikmüll stark gefährdet. Ich bin dankbar, dass es neben den Müllmachern auch Leute gibt, die sich Verantwortlich zeigen und Müll vermeiden bzw. richtig entsorgen! Ein kleiner Stoffbeutel in der Handtasche nimmt z.B. kaum Platz weg, ist superpraktisch und belastet nicht die Umwelt. Jeder Plastiksack weniger ist hilfreich!
Genau
Ja, das mache ich auch. Und viele - eher ältere Leute ebenso. Leider haben die Jüngeren solches nicht mit der Erziehung und dem Vorbild der Eltern mitbekommen.
Menschliche Ignoranz
So schrecklich! Und seit wievielen Jahrzehnten ist das Problem schon erkannt und wird "diskutiert"? Das Verhalten der Menschen hat sich global überhaupt nicht geändert - Konsum und Bequemlichkeit gehen vor. Was für ein Elend. Und typisch, dass hier noch kein einziger Kommentar steht: ist ja eh den meisten alles egal.
Verständlich
Ich kann dies sehr gut verstehen. Nicht mal in der Schweiz werden an offiziellen Sammelstellen Plastikartikel wie zb. PET angenommen. Scheint nicht zu rentieren wie Altglas oder ALU.