Mallorca

04. Juli 2014 22:31; Akt: 04.07.2014 22:31 Print

24 Blowjobs in zwei Minuten – für einen Drink

Ein Video zeigt eine junge Britin, die in einer Bar reihenweise Männer mit Oralsex befriedigt. Die Empörung auf Mallorca ist gross. Nun ermitteln die Behörden.

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In einer Bar in Magaluf soll eine junge Britin 24 Männer mit Oralsex befriedigt haben für einen Drink. (Bild: Sunseavip)

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Die Insel Mallorca hat ihren ersten Sommerskandal: In einer Bar im südwestlichen Ferienort Magaluf hat eine junge Britin reihenweise Männer mit Oralsex beglückt – alles nur, um einen Cocktail im Wert von sechs Franken zu bekommen.

Der Vorfall wurde bekannt, nachdem auf sozialen Netzwerken ein Video kursierte, das eine Frau in rosaroten Hot-Pants und weissem Top zeigt, die in rund zweieinhalb Minuten 24 Blowjobs gibt. Im Hintergrund hört man den DJ die Anzahl Männer zählen, während das Publikum kreischt.

«Pub Crawling» im Visier der Polizei

Laut einem Bericht der spanischen Zeitung «El Mundo» handelte es sich um eine Art Wettbewerb, bei dem diejenige Besucherin mit den meisten Blowjobs mit Freigetränken belohnt wird.

Spanische Frauenrechtlerinnen bezeichneten das Video als «diskriminierend» und der Bürgermeister der Gemeinde Calvià, Manuel Onieva, drückte seine «absolute Ablehnung und Empörung» aus. Er kündigte polizeiliche Ermittlungen an.

Im Visier der Behörden stehen nun die Besitzer der Bar, die im Lokal auch einen Table Dance betreiben. Sie bestreiten allerdings, der Frau kostenlose Alkoholgetränke versprochen zu haben. Laut «El Mundo» wird auch gegen britische und spanische Reiseunternehmer ermittelt, die jungen Touristen Bar-Touren anbieten. Mehrere Männer im Video tragen T-Shirts, die sie als Teilnehmer des sogenannten «Pub Crawling» ausweisen.

Bissige Britin verhaftet

Das Video ist bei weitem nicht der einzige Skandal auf der Insel: Am Donnerstag früh musste ein 17-jähriges Mädchen an der Feiermeile Punta Ballena ins Spital gebracht werden. Nach Angaben von «Inselradio Mallorca» habe die Britin mehrere Personen gebissen. Dabei verletzte sich sich sogar selbst.

Als die Sanitäter eintrafen, habe das Mädchen sehr aggressiv reagiert. Insgesamt seien fünf Rettungshelfer nötig gewesen, um es zu beruhigen. Eine Blutanalyse soll nun klären, ob das Mädchen unter Drogeneinfluss stand.

Nach Angaben der Guardia Civil sei derzeit auf Mallorca die synthetische «Kannibalen-Droge» im Umlauf. Das weisse Pulver führt bei Einnahme zu Wahnvorstellungen, Paranoia, Psychosen und Selbstmordfantasien. In den vergangenen Tagen habe es auf der Insel mehrere Fälle von Drogenmissbrauch gegeben, bei denen es zu drastischen Gewaltausbrüchen kam.

(kle)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Yannick Brunner am 05.07.2014 08:07 Report Diesen Beitrag melden

    Frauen-Problem

    Ich verstehe nicht, weshalb sich Frauenrechtlerinnen über solche Vorfälle aufregen. Es sind ja gerade die Frauen, die sich immer wieder mit Wohlgenuss prostituieren und sich damit auch noch brüsten. Angefangen von Frauen, die einen alten Mann des Geldes wegen heiraten, und in der Schweiz damit auch noch prominent werden,bis hin zu solchen Vorfällen wie in diesem Artikel beschrieben. Das Problem sind die Frauen selber! Denn wer für einen Drink solches macht, ist bedauernswert. Schuld sind aber sicher nicht die Männer, die sich über so viel Dummheit lustig machen.

  • Stephan Bächli am 05.07.2014 06:26 Report Diesen Beitrag melden

    5 Sekunden pro Blowjob?

    Das Stehvermögen der Männer war aber nicht gerade gross, wenn ein Blowjob durchschnittlich 5 Sekunden dauerte. Tönt eher nach doofem Spiel, als nach Blowjob

  • Gentleman Logi am 05.07.2014 00:49 Report Diesen Beitrag melden

    wtf?

    Diese Frauenrechtler gehen mir so auf den Keks. Mallorca ist bekannt für solche Exzesse, man geht ja nur wegen dem dahin. Alles basiert auf Freiwilligkeit, keine Ahnung was das jetzt mit "Frauenrecht" zu tun hat. Selbstbestimmung wird so gross geschrieben, aber trotz allem wird dann immer noch gemotzt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Unerhört! am 05.07.2014 12:10 Report Diesen Beitrag melden

    So was ist unerhört ...

    ... diskriminierend. Es darf ja nicht sein, wirklich nicht, dass diese Frau 24 Männer beglückt, nicht aber all die anderen, die auch dabei waren. Das ist diskriminierend. Ich zum Beispiel war auch dabei, indes war das Gedränge derart gross, die Schlange so lang, dass ich schliesslich das Nachsehen hatte und wie ich auch viele andere. Wir, die zu kurz gekommen sind, fühlen uns massiv diskriminiert ... :-)

  • Sonusfaber am 05.07.2014 12:00 Report Diesen Beitrag melden

    Wozu die Aufregung!

    Ist die Frau dazu gezwungen worden, Männer oral zu befriedigen? Nein - ergo hört doch mit diesem Gejammer auf. Es steht niemandem zu, anderen vorzuschreiben, welche Erfahrungen sie machen dürfen und sollen und so. Sofern, klar, kein Menschenleben gefährdet wird. Ich meine, sie hatte Lust dazu, das zu tun, was sie getan hat - und das ist absolut in Ordnung. Ich bin übrigens einer der Männer, die sie befriedigt hatte. Etwas schnell, ja, aber immerhin ... ahahahah!

  • Yannick Brunner am 05.07.2014 08:07 Report Diesen Beitrag melden

    Frauen-Problem

    Ich verstehe nicht, weshalb sich Frauenrechtlerinnen über solche Vorfälle aufregen. Es sind ja gerade die Frauen, die sich immer wieder mit Wohlgenuss prostituieren und sich damit auch noch brüsten. Angefangen von Frauen, die einen alten Mann des Geldes wegen heiraten, und in der Schweiz damit auch noch prominent werden,bis hin zu solchen Vorfällen wie in diesem Artikel beschrieben. Das Problem sind die Frauen selber! Denn wer für einen Drink solches macht, ist bedauernswert. Schuld sind aber sicher nicht die Männer, die sich über so viel Dummheit lustig machen.

  • Stephan Bächli am 05.07.2014 06:26 Report Diesen Beitrag melden

    5 Sekunden pro Blowjob?

    Das Stehvermögen der Männer war aber nicht gerade gross, wenn ein Blowjob durchschnittlich 5 Sekunden dauerte. Tönt eher nach doofem Spiel, als nach Blowjob

  • Ecgonylbenzoat am 05.07.2014 02:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Badesalz

    Leute, Leute...! Badesalz ist nicht zum Reinpfeifen da, das löst man(n)/fra(u) im Badewasser auf, um eine zarte Haut zu bekommen, ansonsten bekommt es eher unzart! (Sollte sie das Pulver jedoch im guten Glauben, es handle sich um Kokain, genommen haben, ist dies, vom Dealer, eine beschissene und verwerfliche Unart...!)