Giraffe büxt aus

24. September 2012 15:55; Akt: 24.09.2012 16:25 Print

Diese Flucht nimmt ein trauriges EndeDiese Flucht nimmt ein trauriges Ende

Aus dem Zirkus im italienischen Imola ist eine Giraffe ausgebrochen. Die Polizei jagte das Tier durch die Strassen und konnte es schliesslich einfangen. Doch es überlebte die Aufregung nicht.

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Eine Giraffe, die aus einem Zirkus im norditalienischen Imola entflohen ist, hat am Freitag Panik in der Stadt ausgelöst. Das verängstigte Tier rannte stundenlang durch die Strassen, beschädigte Autos und terrorisierte Fussgänger nahe der Formel-1-Rennbahn der Stadt.

Die Giraffe konnte schliesslich mit Hilfe einer Spritze betäubt und eingefangen werden. Sie überlebte die turbulente Flucht jedoch nicht.

Streit um Zirkusaufführungen

Kurz nachdem sie eingefangen wurde, starb sie vor den Augen der Tierärzte. Stress, Angst und eine Reaktion auf das Schlafmittel sollen den Tod des Tieres verursacht haben, berichteten italienische Medien am Samstag.

Das dramatische Ende der Giraffe löste hitzige Reaktionen aus. Der Bürgermeister Imolas, Daniele Manca, will ein Verbot von Zirkussen in der Stadt erwirken. In Italien tobt schon seit Jahren ein Streit um Zirkusaufführungen mit exotischen Tieren. Immer wieder wurden Zirkusbetreiber der Tiermisshandlung beschuldigt.


(Quelle: YouTube/PastorDrMartens)

(Quelle: YouTube/alternativeDNA)

(aeg/sda)

Ausgewählte Leser-Kommentare

An alle, die gegen Zoos sind. Seid ihr euch bewusst, wie viele Tierarten schon vor dem Aussterben gerettet werden konnten, nur dank dem, dass man jene Tiere irgendwo in einem Zoo hatte? Natürlich gibt es viele Zoos, die die Tiere nicht artgerecht halten. Aber bei uns in der Schweiz würde ich sagen, geht es den Tieren ordentlich. Ob sie sich in der freien Wildbahn so viel besser fühlen, ist fraglich. Die Tiere in unseren Zoos kennen nichts anderes und noch niemand konnte sie fragen, wie es ihnen wirklich geht. – Netik

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  • Netik am 25.09.2012 16:00 Report Diesen Beitrag melden

    Zoos

    An alle, die gegen Zoos sind. Seid ihr euch bewusst, wie viele Tierarten schon vor dem Aussterben gerettet werden konnten, nur dank dem, dass man jene Tiere irgendwo in einem Zoo hatte? Natürlich gibt es viele Zoos, die die Tiere nicht artgerecht halten. Aber bei uns in der Schweiz würde ich sagen, geht es den Tieren ordentlich. Ob sie sich in der freien Wildbahn so viel besser fühlen, ist fraglich. Die Tiere in unseren Zoos kennen nichts anderes und noch niemand konnte sie fragen, wie es ihnen wirklich geht.

    • A.F. am 26.09.2012 08:09 Report Diesen Beitrag melden

      an Netik...

      Bist du dir denn bewusst darüber, dass die Wildtiere in unseren Zoos in der Wildnis den Muttertieren entrissen wurden? Und die Muttertieren werden vielfach einfach GEKILLT. Andere Tiere werden bereits im Zoo geboren. Zweitens... Frage dich, WARUM sind so viele Tierarten am Aussterben?... Du meinst, es geht den Tieren hier ordentlich. Du MEINST. Und was gemäss Mensch als "artgerecht" bezeichnet ist ist in meinen Augen recht fraglich, wenn man sieht was man bei sogenannten Nutztieren unter "artgerecht" versteht.

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  • Cone am 25.09.2012 13:39 Report Diesen Beitrag melden

    Der Mensch = Der Mörder

    Wieso musste man das Tier stundenlang hetzen ec. konnte man es nicht früher mit der Narkose betäuben dann wäre der Stress geringer gewesen und hätte ev. meh Chancen gehabt das es überlebt hätte... Wusste eigentlich der Tierarzt nicht das Narkose bei diesen empfindlichen Giraffen tötlich enden kann nach so einer Hetzjagt??? (Genickbruch???) Schon tragisch wie der Mensch die Tiere nur hetzen kann und nicht anders lösen kann. Macht mich immer so sauer wenn ich von Tiere lesen muss die sterben nur weil der Mensch das grösste übel auf der erde ist. Und ja schafft exotische Tiere aus dem Zirkus

  • Adrian am 25.09.2012 12:47 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    aber alle die hier um einen Giraffen weinen sollten mal daran denken wie viele Tiere durch den Fleisch, Milch, Leder, Pelz, Medikament, Kosmetik.....(sehr lange Liste) Konsum täglich leiden. Aber heutzutage werden Wörter wie Facebook und Google ins Wörterbuch aufgenommen während Wörter wie Ethik komplett zu verschwinden scheinen.

    • T.U. am 25.09.2012 15:48 Report Diesen Beitrag melden

      Heirate mich;)

      Endlich mal ein anständiger Kommentar. So ist es, Leute... Aber das sehen die meisten ja leider nicht. Lieber mit dem Finger auf andere zeigen, anstatt sich mal darüber klar zu werden was man selbst so durch seinen Konsum verursacht!

    • Nicole Hallek am 25.09.2012 18:18 Report Diesen Beitrag melden

      Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

      Grundsätzlich sollte sich jeder überlegen was er mit seinem Konsum den Tieren antut und auf das eine oder andere Produkt verzichten! Aber zu Schauzwecken ein Wildtier welches einen sehr hohen Bewegungsdrang hat in einem Zirkus einzusperren ist eine andere Sache. Wildtiere haben im Zirkus nichts zu suchen! Die Zeiten gehören schon längst der Vergangenheit an.

    • T.U. am 26.09.2012 08:03 Report Diesen Beitrag melden

      @Nicole Hallek

      Überdenke bitte deine Aussage nochmals... zu Schauzwecken ist es also nicht in Ordnung, ein Tier einzusperren. Aber um Unmengen ungesundes Fleisch & andere tierische Produkte zu erzeugen (an denen sich noch alle bis ins Übergewicht fressen, ganz nebenbei ist es eine totale Umweltverschmutzung) ist es okay? Ist nur ein Beispiel... Vor allem wird bei der Produktion dieser Pr. unzählig viel "Ausschuss" produziert.. Also Tiere die sinnlos sterben und nicht einmal verwertet werden. Es ist egal, zu welchem Zweck - es ist ethisch einfach nicht vertretbar. Alles andere ist für mich Heuchelei, sry

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