Papua-Neuguinea

25. März 2017 08:48; Akt: 25.03.2017 10:09 Print

21-Jähriger überlebt 56 Tage auf offenem Meer

Ein philippinischer Fischer ist mit seinem Onkel in Seenot geraten. Ohne Essen und nur mit zehn Litern Wasser konnte einer der beiden überleben.

Seenot: Der Fischer startete in General Santos, am südlichen Ende der Philippinen, und wurde in der Bismarcksee entdeckt. (Google Maps)

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Ein hilflos auf dem Meer treibender philippinischer Fischer ist nach 56 Tagen vor Papua-Neuguinea gerettet worden. Sein Boot war im schlechten Wetter aufs offene Meer getrieben worden.

Wie die örtliche Zeitung «Post Courier» heute berichtete, wollte der 21-jährige Roland Omongos im Januar gemeinsam mit seinem Onkel vor der südphilippinischen Küstenstadt General Santos fischen. Die beiden Fischer hatten kein Essen bei sich, und Omongos' Onkel starb nach kurzer Zeit. Omongo habe versucht, den Leichnam so lange wie möglich an Bord zu halten. Als die Leiche seines Onkles jedoch angefangen habe zu verwesen, sei er dazu gezwungen gewesen, diese über Bord zu werfen.

Der 21-Jährige selbst überlebte mit Hilfe von zwei Fünf-Liter-Kanistern Wasser. Als ein Fischerboot aus Papua-Neuguinea, das in der Bismarcksee von Wewak nach Rabaul unterwegs war, ihn schliesslich entdeckte, war er völlig entkräftet und orientierungslos. Nach Angaben der Zeitung wurde Omongos inzwischen von Ärzten untersucht. Es werde alles getan, damit er rasch wieder in seine Heimat zurückkehren könne, hiess es.

(sep/sda)