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Illegales Camp aufgebaut
25. Juli 2012 23:31; Akt: 26.07.2012 00:37 Print
Roma-Invasion versetzt Walliser Dorf in Angst
von Lorenz Hanselmann - Hunderte Roma haben im Wallis ein Feld besetzt. Bauern leisten Widerstand – und werden mit dem Tod bedroht.

Am Mittwoch Morgen waren schon 77 Wohnwagen vor Ort. s. nemeth
«Ich kann für nichts mehr garantieren!» Der Walliser Bauer Simon Turin ist ausser sich. Am Sonntag haben Fahrende aus Deutschland und Frankreich auf einer Wiese in Collombey-Muraz, auf der er Gras für seine Kühe mäht, illegal ein Camp errichtet – ohne zu fragen. Gestern zählte Turin schon 77 Wohnwagen. Und es werden mehr, da die Fahrenden laut eigenen Aussagen eine Hochzeit mit mindestens 400 Leuten feiern wollen. Toiletten oder Abfallcontainer gibt es laut der Polizei keine. «Es ist ein riesiger Saustall. Überall liegen Exkremente und Abfall», sagt Turin.
Auf der von Simon Turin gepachteten Wiese haben sich Fahrende für eine Hochzeit niedergelassen.
Infografik
Sinti und Roma in Europa
Da die Staatsanwaltschaft nicht sofort die Räumung anordnete, eskalierte die Lage am Dienstag. Turin wollte das Camp zusammen mit Kollegen auf Traktoren räumen. «Doch die Fahrenden haben mir gedroht: Wenn ich die Wiese betrete, bringen sie meine Familie um und zünden das Dorf an», so Turin. Die Polizei musste schlichten.
Der Besitzer der Wiese und die Clanführer hätten sich inzwischen geeinigt, sagte Markus Rieder von der Walliser Kapo gestern. Der Deal: Die Roma zahlen pro Tag und Wagen 10 Franken und ziehen am Sonntag wieder ab. Doch Pächter Turin fühlt sich übergangen: «Meine Kinder haben Angst und diese Leute dürfen bleiben? Das ist eine Frechheit.» Er und andere Dorfbewohner patrouillieren nun Tag und Nacht um ihre Häuser, die Heugabel griffbereit. Auch die Polizei fährt täglich zum Camp, um für Sicherheit zu sorgen.
Die Kantone sollten endlich handeln und genügend Stellplätze für die Fahrenden zur Verfügung stellen. Schliesslich gibt es neben den ausländischen auch anerkannte Schweizer Fahrende. Dann würden die Romas auch nicht einfach Felder besetzen, was ich natürlich auch verurteile. – Lorenz
Diese 10 Franken pro Tag und Wagen, werden wohl den Schaden nie decken. Hoffe die Polizei verlangt unter massivem Aufgebot, dass der Platz vollkommen ausgeräumt wird und anschliessend Sauber übergeben wird. Kann ja nicht sein sowas! – S. Schild
seitens der Behörden betreffs des Fahrenden Volkes in der Schweiz! Dies ist trotz der ganzen Geschichte über "Kinder der Landstrasse",nach wie vor ein gerne vergessenes Thema bei den Schweizer Behörden. Mal ein gutes Wort oder ein Filmchen im Schweizer Fernsehen und damit hat sichs! Es sind nach wie vor stärkste Vorurteile in den sesshaften Menschen drin. Das sich der Pächter da unwohl fühlt,kann ich sogar nachvollziehen. Würde endlich etwas mehr für die Fahrenden getan, nicht nur Standplätze versprochen! - (Die trotz "Bericht Huonker"etc.) auf sich warten lassen! – Krähenbühl Petros/NAXOS-GR
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Roma-Beauftragter
Es gibt doch in der Schweiz eine Art Roma-Beauftragter oder ähnlich, der immer laut aufschreit, wenn die Zigeuner vermeintlich diskriminiert werden (letztes Mal beim Weltwoche Titelbild vom Frühjahr). Ich würde gerne von ihm eine Stellungnahme lesen...
Oh alte Eidgenossen-Herrlichkeit, ...
..., wohin bist Du entschwunden? Nie kehrst Du wieder, goldne Zeit, so frei und ungebunden!...
Nie dagewesen
Diese goldene Eidgenossenzeit gab's und gibt's nur im Traum. Das Leben ist hart. Glück musste man sich auch damals erkämpfen, wenn das denn überhaupt möglich war, wegen den beschränkten Berufsbranchen, etc. Heute herrscht mehr Freiheit für's persönliche Glück! Sei froh , du musst kein Knecht sein!
Rechnung + Busse = Problem gelöst
Wo ist das Problem? Einfach die saftige (die effektive) Rechnung hinterherschicken samt einer ebenso saftigen Ordnungsbusse. Die einzige Sprache, die verstanden wird.
Richtig..!!!!!
genau dass wäre die Lösung!!
busse
ob die auch bezahlt wird ist fraglich. an wen wird die wohl adressiert sein???