Fehltritt

28. August 2012 14:32; Akt: 28.08.2012 14:45 Print

Frau stürzt mit Kind auf U-Bahn-Schiene

Mind the gap! Eine Mutter in Boston hat weder die Lücke noch das Ende des Perrons gesehen. Sie fiel mit ihrem 4-jährigen Sohn auf dem Arm auf die Schienen und überlebte nur mit viel Glück.

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Bilder der Überwachungskamera an der «Kenadll Station» in Boston. (Video:YouTube/RussiaToday) Im Grossformat auf dem Videoportal Videoportal
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Dank zwei selbstlosen Helden, die letzten Mittwoch in der Kendall Station in Boston blitzschnell reagierten, konnten eine Frau und ihr 4-jähriges Kind vor einem schlimmen Unglück gerettet werden.

Die Frau schien verwirrt gewesen zu sein, als sie über den Bahnsteig in Richtung eines stehenden Zuges rannte. Sie hatte nicht bemerkt, dass die U-Bahn auf dem gegenüberliegenden Gleis stand. Und so kam es, dass sie mit ihrem Sohn auf dem Arm ins Leere trat und auf das Gleis fiel.

600-Volt-Schiene verfehlt

Dabei hatte sie noch grosses Glück, denn sie landete nur wenige Zentimeter neben der mit 600 Volt unter Strom stehenden, dritten Schiene, sagten Behörden gegenüber dem «Boston Herald».

«Sie hat einfach nur nach vorne geschaut und anscheinend das leere Gleis vor ihr nicht gesehen», schilderte ein Sprecher der Massachusetts Bay Transportation Authority.

Innerhalb von Sekunden sprangen zwei Männer, die den Vorfall beobachtet hatten, auf die Gleise und hoben die Mutter und ihr Kind zurück auf den Perron.

Zum Glück aller Beteiligten fuhr der nächste Zug erst zwei Minuten nach dem Sturz auf der Unfallstelle ein.

(mgi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marie am 29.08.2012 09:51 Report Diesen Beitrag melden

    Klingt halt schnell nach Eigenlob

    Ich habe einen jungen Mann unter einem 14-er Tram betreut. Im Sommer, abends. Der Chauffeur blieb im Wagen, der hatte einen Schock. So viele Leute standen um das Tram und keiner half. Aber jeder gab seinen Senf dazu, als ich dann hinging. Mach' dies, mach' das, hol' Wasser, fass' ihn nicht an! Ja sollte ich ihn denn sterben lassen? Ich rief dann in die Menge: würde jemand helfen anstatt dumm reden? Aber keiner half, sie gafften alle. Mein Mann rief die Sanität, und ich betreute den Mann, fasste ihn an, suchte nach Blut, sprach mit ihm, fragte nach Schmerzen, hielt ihn wach, tastete ihn ab.

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  • U-Bahn Fahrer am 28.08.2012 14:51 Report Diesen Beitrag melden

    Wo hat sie hingeguckt?

    In dem Video hat sie das Kind auf dem linken Arm und die Sicht nach Vorne und vor allem nach Unten ist vollkommen frei. Wo guckt sie denn im letzten Moment vor dem letzten Schritt hin? Sowas ist für mich unverständlich. Trotzdem bin ich froh, dass niemandem was Ernstes passiert ist. Hoffentlich schaut sie das nächste Mal genauer hin, denn allein durch den Sturz hätte das Kleinkind schon sterben können!

  • Cs am 29.08.2012 19:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glück, ich hoffe es hält an

    Warum reden hier so viele über helden? Ob männlein oder weiblein spielt keine rolle! Die frau und ihr kind hatten ein riiiesen glück! Hoffe dass sie kein trauma davon tragen! Den beiden alles gute! Und sucht nicht nach helden, sondern hilft den mitmenschen als sich hier dauernd zu beklagen!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Cs am 29.08.2012 19:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glück, ich hoffe es hält an

    Warum reden hier so viele über helden? Ob männlein oder weiblein spielt keine rolle! Die frau und ihr kind hatten ein riiiesen glück! Hoffe dass sie kein trauma davon tragen! Den beiden alles gute! Und sucht nicht nach helden, sondern hilft den mitmenschen als sich hier dauernd zu beklagen!

  • Marie am 29.08.2012 09:51 Report Diesen Beitrag melden

    Klingt halt schnell nach Eigenlob

    Ich habe einen jungen Mann unter einem 14-er Tram betreut. Im Sommer, abends. Der Chauffeur blieb im Wagen, der hatte einen Schock. So viele Leute standen um das Tram und keiner half. Aber jeder gab seinen Senf dazu, als ich dann hinging. Mach' dies, mach' das, hol' Wasser, fass' ihn nicht an! Ja sollte ich ihn denn sterben lassen? Ich rief dann in die Menge: würde jemand helfen anstatt dumm reden? Aber keiner half, sie gafften alle. Mein Mann rief die Sanität, und ich betreute den Mann, fasste ihn an, suchte nach Blut, sprach mit ihm, fragte nach Schmerzen, hielt ihn wach, tastete ihn ab.

    • Realist am 29.08.2012 21:36 Report Diesen Beitrag melden

      Ja genau,

      Erst mal vielen Dank dafür das du was gemacht hast! Super. Es braucht gar nicht so viel ein "Held" zu sein, nur muss man es tun wenn man an so eine Situation kommt. Und wenn es nur das ist das man die Sanität ruft. Aber anscheinend hat es nicht mal dazu gereicht bei den anderen. Traurig! Und dann sollte man den Helfern nicht die Schuld zuweisen wenn was schief geht. In 99,9% der Fälle ist die Hilfe besser als nichts tun. Mindestens die Handhalten und gut zureden kann eigentlich jeder. Nur tun muss man es! Vielen Dank.

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  • dariooo am 28.08.2012 20:48 Report Diesen Beitrag melden

    HeldIN gesucht

    wenn ich über gewisse heldentaten lesen fällt mir oft auf, dass es allermeistens männer sind die ihr leben riskieren um jemanden anderen zu retten/schützen. sah man ja auch beim attentat an der batman premiere, einige männer die ihre frauen/freundinnen zu schützen versuchten. umgekehrt=fehlanzeige!

    • Michel am 29.08.2012 08:44 Report Diesen Beitrag melden

      @dariooo

      Das ist so. Die Emantipation hat halt auch ihre Grenzen

    • Anonym am 29.08.2012 09:34 Report Diesen Beitrag melden

      Vorfahren

      Wie schon seit Jahren in der Geschichte der Menschen ist der Mann dazu bestimmt, die Frauen und Schwächeren zu beschützen. Dieser Beschützerinstinkt sollte eingendlich jedem angeboren sein, nur kommt dieser heute kaum noch zum Vorschein.

    • Francesco am 29.08.2012 09:37 Report Diesen Beitrag melden

      Wo bleibt...

      ...dein Männerstolz? Ist doch genau Aufgabe des Mannes, der Frau beschützend zur Seite zu stehen. Emanzipation hin oder her.

    • gleichstellung am 29.08.2012 10:41 Report Diesen Beitrag melden

      Geschlechterrollen

      da leben die geschlechterrollen noch

    • Emanze am 29.08.2012 21:41 Report Diesen Beitrag melden

      Hallo???

      Also wenn ich mit meinem Freund unterwegs bin dann bin ich diejenige die die Mutsachen macht. Einem aggressiven Hund Paroli bieten, eine schwieriges Stück Weg erkunden und so weiter. Männer sind eher Draufgänger als Frauen aber vokalem prahlen sie hinterher mehr mit ihren "Heldentaten". Ausserdem heisst "Emanzipation" ja auch nicht das JEDE Frau mutig wie ein Mann sein muss. Es heizt nur wenn sie es ist wird sie nicht schief angeschaut. Genauso wie ein Mann auch ein Softie sein kann und es ist in Ordnung. Ihr müsst euch halt den richtigen Partner aussuchen.

    • Feuerwehrfrau am 29.08.2012 22:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Von einer Feuerwehrfrau

      Ich denke nicht das du recht hast. Ich bin zum beispiel in der freiwillige feuerwehr um leben zu retten. Und das obwohl ich erst 22 jahre alt bin, nur 50 kilo wiege und 1.67 gross bin. Jedoch habe ich schon rein körperlich andere grenzen als die meisten männer. Ich denke nicht das es (rein von der kraft her) zwei frauen geschaft hätte.n die mutter und den jungen zu retten.

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  • Armando am 28.08.2012 19:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Es gibt noch Gute Menschen auf dieser Welt ..

  • Manuela am 28.08.2012 17:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gut zu wissen

    Gibts doch noch sogenannte Helden auf diesem Planet!:-) Im Zürich sind sie völlig Ausgestorben :-(

    • carmelita23 am 28.08.2012 17:42 Report Diesen Beitrag melden

      stimmt nicht!

      das ist nicht wahr,auch in zürich gibt es sie..!;)

    • Mirta 21 am 28.08.2012 18:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      an Manuela

      Kann das nur bestätigen. Letztlich stand ich am Stauffacherplatz als eine rüstige Frau mit dem Velo stürzte und der Einkauf was sie im Korb hatte auf die Tramgleise vielen. Keiner half ihr beim auflesen es waren sogar Jugendliche die das noch mit ihrem Handy filmten. Zum Glück kam kein Tram!

    • Franziska am 28.08.2012 18:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Wo sind sie?

      Wo sind sie denn diese Helden in Zürich? Habe dort noch keine hilfsbereiten Menschen getroffen!

    • Berner am 28.08.2012 22:24 Report Diesen Beitrag melden

      Helden gibt es nicht

      Nicht nur in Zürich, auch in Bern und sonst wo in der Schweiz gibt es sie nicht, die Helden.

    • Peter am 28.08.2012 22:50 Report Diesen Beitrag melden

      an Mirta

      Hallo Mirta, Hast du geholfen?

    • Burkhart am 29.08.2012 01:14 Report Diesen Beitrag melden

      Keine Helden in Zürich

      Die laufen doch alle mit Anzug und Krawatte rum und möchten sich nicht die Finger schmutzig machen ein Menschenleben zu retten. Darum gibts auch eine Zürich Versicherung, weil dir kein Mensch helfen wird.

    • Petra am 29.08.2012 01:55 Report Diesen Beitrag melden

      Sicher nicht in zürich...

      Zürcher sind unfreundlich, geht mal in andere Teile der Schweiz!!

    • Damian am 29.08.2012 07:39 Report Diesen Beitrag melden

      an Mirta

      Und Sie halfen Ihr oder wie muss ich das jetzt verstehen?

    • zürcher am 29.08.2012 08:57 Report Diesen Beitrag melden

      so was gibts hier nicht (mehr)

      ganz ehrlich, in zürich hätte man zuerst 2 minuten nur zugecshaut ehe jemand eingegriffen hätte..

    • Remo am 29.08.2012 08:57 Report Diesen Beitrag melden

      Helden habens im Blut!

      Meiner Meinung nach hat jeder der mal zum Helden wird es im Blut, die Reaktion eines Menschen auf gewissen Ereignisse hängt von seinen Genen ab. zB gibt es leute die in extremsituationen zusammenbrechen und weinen und solches während andere selbstlos hinrennen und helfen und dann gibt es die völlig unnützlichen Gaffer die ich so verabscheue. Jemand der den "Heldentum" im Blut hat rennt los ohne nachzudenken und tut praktisch immer das richtige in solchen Situationen und vorallem gibt er niemals auf selbst wenns zuspät ist...

    • N.N. am 29.08.2012 08:59 Report Diesen Beitrag melden

      zum Dank.....

      Als ich einen älteren Herren mit dem Velo stürzen sah, hielt ich mit meinem Auto an, half ihm wieder auf. Als dank wurden mir beide Vorderreifen aufgeschlitzt.... Super, wenn man helfen will muss man selbst befürchten dass einem was passiert... ganz toll....

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