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Pinguin auf Abwegen
25. Mai 2012 07:52; Akt: 25.05.2012 14:23 Print
Flüchtling Nummer 337 ist gefasst
82 Tage lang hat der aus dem Sea Life Park in Tokio geflohene Humboldt-Pinguin seine Verfolger genarrt. Jetzt wurde der kleine Ausreisser am Rande eines Flusses eingefangen.

Sind das Handschellen? Der gefasst Humboldt-Pinguin ist zurück im Tokio Sea Life Park. (Bild: AFP)
Ein aus dem Sea Life Park in Tokio entflohener Pinguin ist nach 82 Tagen wieder eingefangen worden. Der Humboldt-Pinguin sei am Rande des Edo-Flusses, rund acht Kilometer vom Park entfernt, von zwei Mitarbeitern des Aquariums gefasst worden, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am späten Donnerstag.
Flüchtig: Am 7. mai wurde der Pinguin im Tokyo Bay gesichtet.(Bild: Keystone/AP)
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Das Tier, das seine Häscher lange genarrt hatte, sei wohlauf. Der einjährige Flüchtling, bekannt als Pinguin Nummer 337, war seit seiner Flucht Anfang März mehr als 30-mal in der Umgebung gesehen worden.
Verfolgungsjagd mit Booten
Am 7. Mai lieferte sich das 60 Zentimeter grosse Tier gar eine Verfolgungsjagd mit zwei Booten der Küstenwache. Nach rund einer Stunde verloren die zehn Männer an Bord den Pinguin aus den Augen.
Für seinen Ausbruch war der kleine Pinguin offenbar auf einen Felsen geklettert, der zweimal grösser ist als er selbst. Viele Japaner erinnerte die Flucht an den Kino-Blockbuster «Madagaskar», in dem mehrere Tiere - darunter auch Pinguine - in New York aus dem Zoo ausbrechen und jede Menge Abenteuer erleben.
Video: Pinguin 337 gesichtet im Tokyo Bay am 7. Mai (YouTube)
(sda)
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Alle 4 Kommentare

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Traurig..
und da lobt man einmal mehr die fänger '-.- kaum war er da wo er sein sollte, schon eilen die retter herbei.. arm..
das arme tier
Der arme Pinguin. Tiere gehören in die Freiheit und nicht in irgendeinen Zoo gesperrt, in dem sie dann von tausenden Leuten angeglotzt werden. Kein Wunder, gibt es immer wieder kleine Ausbrecher.
Genau
Du hast völlig recht.
Nicht immer so negativ
Aber mahl ehrlich. Eine süsse Geschichte ist dies schon. Und zeigt uns mal wieder auf, dass nicht alles was wir Menschen kontrollieren wollen auch so tickt.