Krieg macht erfinderisch

11. Dezember 2012 18:00; Akt: 11.12.2012 18:29 Print

Selfmade-Panzer schiesst per Game-Controller

Kameras, ein Maschinengewehr und jede Menge Rost: Syrische Rebellen haben in einem Video einen selbst gebauten Panzer vorgeführt. Das Grundgerüst ist das Chassis eines alten Autos.

(Quelle: YouTube/RussiaToday)
Zum Thema
Fehler gesehen?

Syrische Rebellen demonstrieren in einem Video einen selbst gebauten Panzer. Die Steuerung des rostigen Ungetüms dürfte Playstation-Spielern verdächtig vertraut vorkommen.

Aus der Ferne sieht es aus, wie ein fahrender Rosthaufen. Erst bei genauerem Hinschauen entpuppt sich das Gefährt als Panzer der Marke Eigenbau. Syrische Rebellen präsentierten ihre neuste Errungenschaft in einem kurzen Video.

Das gepanzerte Fahrzeug wurde aus dem Chassis eines alten Autos gefertigt und wird von den Rebellen Sham II genannt - eine Bezeichnung für das historische Syrien. Bei der kurzen Vorstellung sieht man auch das Innere des Panzers. Auf vier Monitoren kann man beobachten, was draussen vor sich geht. Die Sicht des Geschützturms lässt sich bei Bedarf vergrössern oder verkleinern. Gesteuert wird dieser per Controller, welcher dem der Playstation gleicht. Allerdings benutzen zahlreiche Hersteller das gleiche Design und ein Logo ist auch nicht erkennbar. Andererseits handelt es sich hier auch um keine Simulation, sondern um den echten Krieg.

Wann und wo das Fahrzeug «100 Percent Made in Syria» eingesetzt wird, ist nicht bekannt.

(russia today/pru)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • RS-Absolvent am 11.12.2012 18:15 Report Diesen Beitrag melden

    Mangelnde Erfahrung/Bildung?

    Dumm nur, dass diese Revoluzzer anscheinend nicht mitbekommen haben, das eine AK oder Mosin-Nagant mit Stahlkern-Geschoss leicht 10mm ungehärteten Stahl durchschlägt. Selbst jener Ami, der anno dazumals mit seinem Bulldozer amokgefahren ist, wusste es und hat entsprechende Composite-Panzerung verwendet, indem er ein leichtes, doppelwandiges Stahlgehäuse aus 2-3mm Stahlblech gefertigt hat, welches mit Beton augegossen wurde. Verwendet man Aluminiumoxid-Keramikstücke, d.h. gebrochenes Geschirr&WCs zusammen mit Zement, so bekommt man wahrscheinlich einen noch besseren Schutz

  • Hans Gamma am 11.12.2012 18:10 Report Diesen Beitrag melden

    Viel Glück

    Na dann, Hals- und Beinbruch. Ein fahrender Sarg das Teil.

    einklappen einklappen
  • Josef Stahl am 11.12.2012 21:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Thats future !

    Ich hoffe die Radlager halten das durch . Diese Stahlplatten wiegen garantiert einige Tonnen!Aber vielleicht folgt ja schon bald noch eine Version mit Eselgespann:-)))

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hannibal am 12.12.2012 01:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    A-Team

    Das A-Team ist wieder unterwegs!

    • Hahaha am 12.12.2012 20:10 Report Diesen Beitrag melden

      hihihi

      ich liebe es wenn ein Plan funktioniert......

    einklappen einklappen
  • Peter Meier am 12.12.2012 00:05 Report Diesen Beitrag melden

    Nobelpreis

    Wer das einen Panzer nennt ist wohl schon bald unter der Erde. Eine Kamera an einem Stück fahrendem Blech anzubringen bedeutet noch nicht dass das ein Panzer ist. Die Kleinkalibrige Waffe mit aufgesetzter Kamera würde wohl kaum einen gepanzerten Wagen durchschlagen. Solch ein Gerät würde bei uns vermutlich den Friedensnobelpreis gewinnen.

  • revuluzer am 11.12.2012 22:55 Report Diesen Beitrag melden

    gute idee

    also da gehört jetzt mal die stahlpatten schräg raufgeschweist, in einem erhöhten winkel zu potenziellen geschossen. vorne sollte noch eine keramik lage oder kevlar eingearbeitet werden zwischen zwei lagen stahl. dann müsste man auch die reifen besser schützen vor frontbeschuss, reifen mit notlaufeigenschaften sind ein muss (dabei auch die panzerung nicht zu tief setzten, sonst fährt er nach einem platten nicht). aber sonst, ganz nette idee :-) brauchen wir auch bald in ch, wenn das so weitergeht

  • Josef Stahl am 11.12.2012 21:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Thats future !

    Ich hoffe die Radlager halten das durch . Diese Stahlplatten wiegen garantiert einige Tonnen!Aber vielleicht folgt ja schon bald noch eine Version mit Eselgespann:-)))

  • IchDochNicht am 11.12.2012 19:47 Report Diesen Beitrag melden

    Controller

    Naja der Controller scheint nur für das MG eingesetz zu werden, der "Panzer" selbst wird wie ein normales Auto gesteuert.