Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Alkohol-Verbot an Bord
16. November 2012 07:10; Akt: 16.11.2012 10:39 Print
Keine Wodka-Gelage mehr über den Wolken
Jetzt ists genug: Die russischen Behörden wollen nicht mehr länger zusehen, wie betrunkene Flugpassagiere randalieren und pöbeln. Deshalb soll der Alkoholkonsum an Bord eingeschränkt werden.
Russland will den Alkoholkonsum an Bord von Flugzeugen deutlich einschränken. Angesichts etlicher Zwischenfälle mit stark betrunkenen Passagieren und hohen Kosten für ungeplante Landungen sollen Fluggäste keinen Alkohol mehr an Bord bringen dürfen, den sie zuvor im Duty-Free-Bereich gekauft haben.
Eine entsprechende Gesetzesbestimmung des Transportministeriums auf Initiative der Fluglinien sieht vor, dass Passagiere ihren Alkohol abgeben müssen und erst nach der Landung zurückbekommen. Die Strafen für Verstösse im Luftverkehr von derzeit maximal 1500 Rubel (rund 45 Franken) sollen zudem deutlich verschärft werden.
Allerdings können die Fluglinien weiter Alkohol ausschenken. Zwar verbieten schon jetzt viele Gesellschaften den Konsum von Duty-Free-Produkten. Dennoch trinken vor allem auf Langstreckenflügen viele Passagiere bis zur Besinnungslosigkeit. Laut Umfragen trinkt etwa ein Fünftel der russischen Fluggäste an Bord harten Alkohol.
(sda)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 18 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt



















Unangenehm
Ich finde es schön bei Langstreckenflügen, dass Wein ausgeschenkt wird. Aber sich betrinken, ist doch für alle Mitreisenden unangenehm. Es ist schon traurig, dass man wieder einmal solche Massnahmen ergreifen muss, um andere zu schützen.
Kiffer und Säufer
Susi Smirnoff liegt goldrichtig. Nichst gegen einen einen kleinen Wein zum Essen, ein Bier oder vielleicht ein, zwei Drinks. Aber hemmungsloses Besaufen muss nun wirklich nicht sein. Vor allem wenn man weiß, dass man nach der Sauferei zum Stänkern und Aggressionen neigt. Ist ja jeder anders nach dem Konsum von Alkohol. Kiffen wär auch kein Problem, wenn es legal wäre. Einfach einen Vaporizier anbieten, dann gibt es auch kein Rachproblem. :)
Sonst wird mehr getrunken
Wenn nur ein Fünftel der Russen an Bord trinkt, dann sind das ja mindestens vier Mal weniger als üblicher Weise. Somit ist das doch durchaus positiv zu betrachten.