Geldregen

14. August 2012 19:03; Akt: 14.08.2012 19:03 Print

Die 228-Millionen-Franken-Familie

Der Rekord-Jackpot der Euro Millions ging dieses Wochenende nach England. Die Gewinner-Familie stellte sich den Medien. «Wir wollen unser Glück teilen», sagen sie.

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Die Gewinner des Millionen-Regens bei den europäischen Lotto-Ausspielungen sind bekannt - und haben auch gleich Kulturunterschiede in Europa beim Umgang mit den Millionengewinnern deutlich gemacht.

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Während in Grossbritannien Adrian und Gillian Bayford nach dem Gewinn von 190 Millionen Euro (228 Millionen Franken) bei Euro Millions vor die Fernsehkameras traten und eine live übertragene Medienkonferenz gaben, wurde der deutsche Gewinner des 33 Millionen Franken schweren Eurojackpots von der Öffentlichkeit abgeschirmt.

Der 41 Jahre alte Brite und seine ein Jahr jüngere Frau gingen am Dienstag bewusst an die Öffentlichkeit. «Wir wollen unser Glück teilen», sagte die Kinderkrankenschwester und Mutter zweier kleiner Kinder im Alter von vier und sechs Jahren. Das Ehepaar will das Geld nicht für sich behalten.

«Wir werden unsere Freunde und unsere Familie unterstützen», kündigte Gillian Bayford an. Ausserdem wolle sie darüber nachdenken, an Wohltätigkeitsorganisation für Kinder zu spenden.

Ihr Ehemann will sich ein Auto kaufen - «etwa Geräumiges», meinte der Zwei-Zentner-Mann, der in seiner Heimatstadt einen kleinen Musikladen betreibt. Auf keinen Fall will das Ehepaar sein Leben komplett ändern und die Bodenhaftung verlieren.

Euro Millions und Eurojackpot

In Grossbritannien wird der Gewinn bei der europäischen Gemeinschaftslotterie Euro Millions nur als zweitgrösster in der britischen Lotto-Historie gewertet. Im Juli 2011 hatte ein Ehepaar aus Schottland 185 Millionen Euro (222 Millionen Franken) gewonnen, was damals 161 Millionen Pfund waren.

Die 190 Millionen Euro des neuerlichen Jackpots sind wegen des inzwischen schwächeren Euros nur 148 Millionen Pfund wert. An der Euro-Millions-Lotterie, deren Glückszahlen allwöchentlich in Paris gezogen werden, nehmen neun Länder teil, darunter die Schweiz.

Der unter anderem in Deutschland gespielte Eurojackpot ist eine Art Konkurrenzveranstaltung dazu mit acht Mitgliedsländern. Die umgerechnet 33 Millionen Franken sind der drittgrösste Einzelgewinn, der jemals in Deutschland ausgeschüttet wurde.

(sda)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Vany am 15.08.2012 18:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dann wünsche ich..

    ...viel Spaß mit den Bettlern/Armen, Einbrecher oder Kidnapper. Tja, so blöd muss man eben schon sein, dass man die Sache der ganzen Welt erzählt. Ist aber zum Glück nicht mein Problem - ausserdem lebe Ich jetzt schon ganz zufrieden, dass Sicherheit eher vorgeht als Geld. Jetzt nur noch Adresse verraten, und da habt Ihr's.

  • Pit am 15.08.2012 18:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie war das nochmals?

    Wie war die wieder Geschicht von beiner anderen engländerfamilie die ebenfalls einen riesigen gewinn gemacht haben, es der öffentlichkeit gezeigt und jetzt sind sie in spanien untergetaucht? Haben die den nichts dazugelernt?

  • sandro thalmann am 15.08.2012 18:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kopfschütteln

    wiie kann mann bei einem gewinn von über 200millionen ein bischen das haus ausbauen?ich würde auf 200mio mit dem haus allein runden ^^ man lebt nur einmal.

  • Vorname/Name am 15.08.2012 15:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Neider!

    Was ihr mit diesem Geld machen würdet, interessiert keinen. Diese Familie hat mit ihrer Entscheidung zu spenden und nichts zu behalten, genug Charakter bewiesen. Ich denke keiner kann ihnen nur annähernd das Wasser reichen ihr neider.

  • Haall am 15.08.2012 10:26 Report Diesen Beitrag melden

    Die Kinder tun mir leid

    Ganz ganz ganz dumme Idee, damit in die Öffentlichkeit zu gehen. Von den Einbrüchen mal abgesehen, jetzt müssen sie angst um die Kinder haben. Vielleicht gibts den einen oder anderen Entführungsversuch... Eins wissen wir, Geld macht nicht schlau...