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Begehrter Duft
30. August 2012 23:37; Akt: 01.02.2013 14:07 Print
Wal-Kotze macht achtjährigen Finder reich
Wer jetzt angewidert zurückzuckt, macht einen Fehler. Denn was eklig klingt, ist Tausende von Franken wert. Ein Glück für einen britischen Schulbuben.
Wenn sie auf einem Spaziergang etwas Spannendes finden, nehmen es Kinder mit nach Hause. Und dieser gelbliche Brocken mit dem wachsartigen Überzug war wirklich sehr interessant. Der achtjährige Charlie Naysmith hatte ihn am Strand in der Nähe der britischen Stadt Bournemouth entdeckt.
Mit der Hilfe seiner Eltern fand er alsbald heraus, dass es sich bei dem seltsamen «Stein» um die Ausscheidung eines Pottwals handelte. Dafür gibt es auch eine etwas salonfähigere Bezeichnung: Amber oder Ambra.
Zutat für teure Düfte
Amber wird in der Parfümherstellung verwendet. Und zwar für richtig teure Düfte. Denn heute wird hauptsächlich synthetisches Amber eingesetzt. Einerseits, weil es billiger ist, und andererseits, weil Pottwale zu den gefährdeten Tierarten gehören.
Die Duftnote von Amber reicht von holzig-trocken bis zu balsamisch-tabakartig. Man findet das Material meist auf dem Meer schwimmend, manchmal auch als Treibgut am Strand. Wie Amber genau entsteht, ist noch nicht erforscht. Man weiss lediglich, dass Pottwale es bei der Nahrungsaufnahme produzieren. Dabei werden unverdauliche Teile wie Schnäbel von Tintenfischen in Amber eingehüllt und durch Erbrechen oder mit dem Kot wieder ausgeschieden.
Seine Entdeckung hat Charlie reich gemacht: Sein Fund könnte bis zu
(kmo)

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