Mord in Japan

04. Oktober 2012 18:34; Akt: 04.10.2012 18:34 Print

Zerstückelt und zu Curry gekocht

Drei Männer werden in Japan beschuldigt, einen Mann getötet, zerstückelt und zu einem Curry-Gericht gekocht zu haben. Sie wollten damit «den unangenehmen Geruch» der Leiche kaschieren.

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Die drei mutmasslichen Täter gaben die Leicheteile des Opfers in einen Topf, um sie zu einem Curry-Gericht zu kochen. (Symbolbild)

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Tasuku Shimaoka, Keita Yoshida und Koji Kawamura sitzen in U-Haft. Sie wurden vergangene Woche verhaftet, nachdem die japanische Polizei drei Jahre lang in dem Fall des verschwundenen Kazuyuki Kobayashi ermittelt hatte.

Zwei der drei Männer im Alter zwischen 30 und 40 gaben zu, Kobayashi ermordet zu haben. Offenbar habe ein Streit um Geld zur Tat geführt, berichtet der TV-Sender «Asahi». Das Trio habe Kobayashi zunächst nach dessen Tötung in der Kühltruhe eines Lagerhauses in Tokio versteckt.

Wohin mit der Leiche?

Einige Monate später hätten sie sich entschieden, die Leiche des Opfers mit einem Hammer-ähnlichen Werkzeug zu zerstückeln. Doch auch damit war das Problem nicht gelöst. Weil der Leichengestank offenbar unerträglich wurde, grillierten sie die Körperteile und gaben sie daraufhin in einen Topf, um sie zu einem Curry-Gericht zu kochen.

Die restliche Überreste verteilten die Täter in einem abgelegenen Berggebiet in Niigata, im Norden des Landes.

(kle)