Klumpen an der Flosse

14. Februar 2017 21:49; Akt: 14.02.2017 21:49 Print

Goldfisch Bob (20) gehts nach Tumor-Operation gut

Eine Familie in Grossbritannien entdeckte an ihrem Goldfisch einen Tumor und musste sich entscheiden: Operieren oder einschläfern.

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Bereits seit 20 Jahren schwimmt der kleine Süsswasserfisch Bob durch das Aquarium einer Familie in England. Dann der Schock: Die Familie entdeckt an seiner Flosse einen Klumpen. Schnell war klar, Bob hat einen Tumor.

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Um das Leben des kleinen Fisches zu retten, besuchten sie die in der Stadt Norfolk bekannte Tierärztin Faye Bethell. Und diese konnte der Familie – und Bob – tatsächlich helfen.

«Bob ist ein wichtiger Teil der Familie»

In nur 30 Minuten operierte Bethell dem Fisch den Tumor weg. «Wir hatten zwei Optionen», so die Ärztin. «Wir konnten Bob operieren oder ihn einschläfern. Wir haben uns für ersteres entschieden und nun geht es dem Fisch blendend.»

Die Familie sei nach dem erfolgreichen Eingriff sehr erleichtert gewesen. «Bob ist älter als die Kinder im Haus», so Bethell. «Er ist ein wichtiger Teil der Familie.»

Ältester Fisch, den sie operiert hat

Um Bob das Leben zu retten, benutzte die Tierärztin ein Miniatur-Messgerät für die Herzfrequenz. Dann führte sie die Anästhesie und die Operation mit einer Mikro-Ausrüstung durch. Während der Operation musste mit Sauerstoff angereichtes Wasser durch die Kiemen gepumpt werden.

«Die Operation war sehr schwierig, weil alles so klein ist», erzählt die Ärztin der Newssite «Bored Panda». Fotos der Operation postete die Tierklinik auf ihrer Facebook-Seite. Bob sei einer der ältesten Fische, die sie je operiert habe, so Bethell. Unter optimalen Bedingungen könnten Karpfen aber durchaus 40 Jahre alt werden.

Mittlerweile ist Bob wieder zu Hause. Gut 300 Franken hat sein Aufenthalt in der Tierklinik gekostet. Die Ärztin findet es sehr schön zu sehen, dass die Tierbesitzer sich so sehr für ihre Lieblinge einsetzen.

(vbi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • mk am 14.02.2017 22:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    die einzige

    bin wahrscheinlich die einzige die das toll findet :-) sofern es dem goldfisch danach auch wieder gut geht!

  • Donna M. am 14.02.2017 23:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    20Jahre

    Irgendwie kann ich das verstehen. Immerhin ist Bob 20. Das ist eine lange Zeit, in der eine Bindung entsteht. Ist doch schön, dass es noch Menschen gibt, die ihre Tiere nicht einfach so einschläfern lassen. Auch wenn es "nur" ein Goldfisch ist.

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  • Silberfischli am 14.02.2017 23:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oh

    Gott,wie schön! Dass man einem Fischli das Leben rettet! Balsam fär die Seele,wenn Menschen auch kleine Tierli retten und nicht denken; es ist ja NUR ein Fisch! Alles Gute dem "alten" Kerli ;o)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • bnc am 15.02.2017 21:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super cool

    Super wer musste an Nemo denken? Ist nicht die Gleiche art aber Trotzdem

  • huwi am 15.02.2017 14:37 Report Diesen Beitrag melden

    Das geht bei mir schon unter "Dekadenz"

    Unserer Stubenfliege fehlt das linke vordere Bein. Wir haben uns schon erkundigt, was denn eine Prothese kosten würde...

  • Westländer am 15.02.2017 14:34 Report Diesen Beitrag melden

    Abartig

    Ein solcher medizinischer Aufwand für einen Goldfisch ist total degeneriert. In einigen Ländern haben zahlreiche Menschen keinen Zugang zu ärztlichen Behandlungen.

    • milla am 15.02.2017 15:04 Report Diesen Beitrag melden

      an westländer

      jeder darf mit seinem geld machen was er will, ich finde die rettung eines tieres immernoch sinnvoller als den 10 Maserati zu kaufen oder champagner für 2000chf zu verschütten... sie können ja alles spenden.

    • lars am 15.02.2017 15:06 Report Diesen Beitrag melden

      an westländer

      Bob sollte sterben weil nicht alle menschen zugang zur medizinischen bahandlung haben?! ist es denn Bob`s schuld? Der besitzer darf sein geld verwenden für was er will

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  • Elch.Test am 15.02.2017 12:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jöö die arme Tierli

    Ob jemand für SEIN Tier Geld ausgibt ist tatsächlich seine persönliche Angelegenheit. Für Tierli-Egoisten ist das weder eine Frage der Kosten noch der Vernunft - sie tun es aus falsch verstandener Tierliebe. Was aber die mediale Aufmerksamkeit betrifft und die hierzu geposteten JÖÖ-Kommentare gibt mir zu denken - sind das die Ereignisse, welche uns vor schlechten Nachrichten bewahren?

    • marianne am 15.02.2017 12:50 Report Diesen Beitrag melden

      Elch.Test

      ja nachrichten über krieg, vergew., mord, Wirtschaft etc sind ja so toll...dann lese ich gerne mal etwas von tierlieben menschen, denn die sind immerhin keine egois...

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  • Sepp am 15.02.2017 12:28 Report Diesen Beitrag melden

    Witz oder?

    Ich lach mich schlapp mal ernsthaft es ist ein Goldfisch kein Hund oder Katze zu denen man wirklich eine starke Bindung aufbauen kann es ist ein Goldfisch. Ich hätte den Fisch an die Wand geklatscht und fertig.

    • Stina am 15.02.2017 12:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sepp

      Einfach gefühlslos und kalt! Den letzten Satz hätten Sie sich sparen dürfen!!!!!

    • Markus Buser am 15.02.2017 13:04 Report Diesen Beitrag melden

      Wenn Sie...

      ...eines Tages mit einem Tumor im Spital liegen, lassen Sie es mich wissen. Ich komme dann und mache das selbe mit Freude. Ist ja nur ein Menschli den ich nicht mal kenne.

    • T.Ri am 15.02.2017 13:08 Report Diesen Beitrag melden

      Einfach nur kalt!

      Das gleiche sollte man mit Ihnen machen. Einfach gefühlslos.

    • Realist am 15.02.2017 13:59 Report Diesen Beitrag melden

      Beziehung aufbauen?

      Nur so zur Info: auch mit Goldfischen kann man ein eBeziehung aufbauen. Die können tatsächlich personenbezogen sein. Ich finde eine solche Behandlung für einen alten Fisch auch übertieben aber das ist Sache der Besitzer. Man kann dümmeres mit dem Geld machen. Und der letzte Satz ist wirklich überflüssig.

    • Peter am 15.02.2017 16:24 Report Diesen Beitrag melden

      @Sepp

      Der letzte Satz ist einfach genial. Mal ganz ehrlich Sepp hat vollkommen recht. Meiner Meinung nach hätte ich Ihn zwar eher der Nachbarskatze verfüttert jedoch deine Lösung ist auch super. An alle die Daumen runter drücken seit mal ehrlich zu euch selbst es ist ein Goldfisch.

    • bnc am 15.02.2017 21:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Peter

      20 Jahre ist lange und sie Lieben ihren Fisch sehr er ist wichtig für sie!! Hast du nichts was nur dir wichtig ist !?

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